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Klima und Reisezeit

Indonesiens Klima wird von den Monsunwinden geprägt. Man unterscheidet lediglich zwei Jahreszeiten: Regen- und Trockenzeit, die sich mit gewissen Übergangsfristen abwechseln und deren Beginn von Jahr zu Jahr um rund einen Monat schwanken kann. Die Temperaturen sind bedingt durch die Lage am Äquator das ganze Jahr fast gleichbleibend um die 26°C, wobei es in höheren Lagen durchweg frischer ist. Vor, während und nach der Regenzeit kann die Luftfeuchtigkeit auf über 90 % ansteigen! Wer mehrere Inseln Indonesiens bereisen möchte, sollte die europäischen Sommermonate wählen, dann ist in den meisten Landesteilen Trockenzeit (Ausnahme: Molukken, Ostküsten Zentral- und Südost-Sulawesis).

Das tropische Klima verlangt luftige, nicht zu eng anliegende Kleidung aus Naturfasern. Unbedingt ins Gepäck gehören Regenschutz, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenhut und Sonnenbrille, für einen Ausflug ins Bergland Pullover oder Jacke.

Das ozeanisch-tropische Klima wird bestimmt von den Monsunwinden. Von Dezember bis April weht der angenehme Nordostmonsun mit Windstärken von 2 bis 4 und verhältnismäßig geringen Niederschlägen. Taucher freuen sich in den Monaten Februar-April über das klare, planktonarme Wasser. Spätestens im Mai/Juni kündigt sich dann der Südostmonsun mit regenschweren Wolken und Böen an. Für den Rest des Jahres ist ein gut verträglicher Mix aus Sonnenschein und Regen angesagt. Die klimatisch angenehmsten Reisezeiten sind die Monate Januar-März und August-November.

Regnen kann es auf den äquatornahen Malediven immer, doch meist scheint nach wenigen Stunden wieder die Sonne. Über das ganze Jahr hinweg machen angenehme 28-30°C in Luft und Wasser das Robinsonleben zum puren Vergnügen. In der Nacht sinkt das Thermometer kaum. Dennoch, Badeklamotten allein reichen nicht. Sonnenbrand und Mückenstiche lassen sich mit leichter Kleidung vermeiden, das oft überklimatisierte Restaurant wird mit einer Jacke erträglich, und ein Besuch in Male setzt angemessene Kleidung voraus.

Das Klima in Malaysia ist tropisch, die Temperaturen liegen im Tagesverlauf zwischen 22°C (nachts) und 32°C (nachmittags), im Jahresverlauf schwanken sie nur unerheblich. Lediglich im Bergland sind die Temperaturen um rund 10°C kühler. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 80 % sehr hoch, während der Regenzeit kann sie sogar auf über 90 % ansteigen. Regen- und Trockenzeiten werden von den jahreszeitlich wechselnden Monsunwinden bestimmt. Der Nordostmonsun bringt der Ostküste der Halbinsel von Oktober bis Februar heftige, lang anhaltende Regenfälle.

Von Juni bis August ist die Zeit des Südwestmonsuns, der die Westküste aufgrund der vorgelagerten Insel Sumatra jedoch nur abgeschwächt erfasst. Generell lässt sich sagen, dass die Westküste der Halbinsel Malaysia von Dezember bis April und im Juni/Juli am besten zu bereisen ist, die Ostküste und das Landesinnere von März bis August. In Sabah und Sarawak fallen die reichhaltigen Niederschläge relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt. Die beste Reisezeit ist hier von März bis Oktober.

Das tropische Monsunklima sorgt ganzjährig für hohe Temperaturen und eine Luftfeuchtigkeit bis zu 90 %. Im feuchten Südwesten regnet es zwischen Mai und September/Oktober; im trockeneren Nordosten gehen vor allem zwischen November und Januar/Februar Niederschläge nieder. Die Wassertemperatur beträgt aber konstant 27°C; in der Monsunzeit ist das Meer jedoch aufgewühlt und Baden nicht zu empfehlen. Im Hochland sinken die Temperaturen in den Wintermonaten bis an und manchmal sogar unter die Null-Grad-Grenze.

Auch außerhalb der Monsunzeiten können kurze, aber heftige Regengüsse niedergehen. Ideale Reisezeit sind die Monate von Oktober bis April. Bringen Sie leichte, den ganzen Körper bedeckende Naturfaserbekleidung mit – dies entspricht nicht nur den lokalen Gepflogenheiten, sondern schützt auch vor Insektenstichen. Freizügige, eng anliegende Kleidung wird nicht gern gesehen. Für Touren ins Hochland sollte man eine Jacke und feste Schuhe dabei haben. In klimatisierten Räumen holt man sich leicht eine Erkältung, auch hier helfen Jacke oder Pullover.

In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher wolkenlos blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25°C tagsüber, nachts 10-15°C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40°C, im Juli und August werden bis zu 50°C erreicht, nachts sind es immer noch 35°C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten.

Auf dem gesamten philippinischen Archipel bestimmen hohe Durchschnittstemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit das Klima. Auch während der Regenzeit (Juni bis November) kann es im Westen der Visayas und im Norden Mindanaos niederschlagsfreie Perioden geben, während an den Ostküsten aller Inseln auch in der Trockenzeit (Dezember bis Mai) mit Schauern zu rechnen ist. In tieferen Lagen herrscht eine mittlere Jahrestemperatur von 27°C, sie kann aber zwischen 15°C und 40°C schwanken. In größeren Höhen wird es bisweilen frisch. Als beste Reisezeiten gelten die Monate November bis Februar bzw. Januar bis April für die südlichen Inseln. Von Juni bis November können Taifune auftreten.

Leichte Baumwoll- oder Leinenkleidung und ein Regenschutz sind in diesen Breitengraden angebracht. In Gebiete mit Malaria-Risiko sollte man langärmlige Hemden und lange Hosen mitnehmen, für Hochlandregionen empfehlen sich auch Wollpullover. In der Öffentlichkeit, z.B. in Restaurants, und besonders beim Besuch von Kirchen, Tempeln und Museen wird Wert auf gepflegte Kleidung gelegt.

Indien ist das siebtgrößte Land der Erde und topographisch sehr vielfältig. Es reicht vom kontinental-subtropischen Norden bis zum maritim-tropischen Süden, hat aber aufgrund der großen Höhen im nördlichen Hochgebirge auch gemäßigte und sogar arktische Verhältnisse zu bieten. Deshalb kann man kaum allgemeingültige Aussagen über die klimatischen Verhältnisse treffen. Generell ist der Winter (Oktober bis März) die beste Zeit für eine Indien-Reise: Die Temperaturen sind erträglich, und es ist meist sonnig und klar.

Im Südosten bringt der Nordostmonsun (Kleiner Monsun) zwischen Oktober und Dezember einzelne Regenschauer, hier ist es zwischen Januar und April am trockensten. Ende Mai setzt im Süden der Große oder Südwestmonsun ein, der sich weiter nach Norden bewegt und in umgekehrter Richtung wieder nachlässt, sodass die Regenzeit im Norden zwar viel kürzer, dafür aber wesentlich ausgeprägter ist als im Süden. Häufig kommt es zu schweren Überschwemmungen. Der Monsun beeinflusst das Leben der Menschen auf existenzielle Weise: Bleibt er aus, drohen Dürre und Hunger, wird er zu heftig, zieht er eine Spur der Verwüstung nach sich.

Monsunwinde sorgen dafür, dass das tropische Klima auf den Seychellen trotz der hohen Luftfeuchtigkeit (nie unter 80 %) angenehm bleibt. Im April und Oktober/November kommt es jedoch häufig zur totalen Windstille, bevor die Windrichtung wechselt. Als Regenzeit gelten die Monate Dezember bis März. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 24 und 32 °C, nachts fällt das Thermometer nicht unter 20 °C, und die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr hindurch bei rund 26 °C. Es herrscht Tag- und Nachtgleiche - Sonnenaufgang ist um 6 Uhr, Sonnenuntergang um 18 Uhr. Jahreszeitliche Unterschiede kennt man hier aufgrund der Nähe zum Äquator nicht.

Taucher haben im April/Mai und Oktober bei ruhigem Meer die beste Sicht, während Segler und Surfer von Mai bis September bei starkem Südostmonsun ideale Bedingungen vorfinden. Aber Achtung: bei hohem Wellengang ist Baden wegen der Strömungen gefährlich, auf Mathé tritt hoher Wellengang an der Südwestküste von Mai bis September und an der Nord- bzw. Ostküste von November bis März auf. An den meisten Stränden von Praslin ist im Winter, an denen von La Digue im Sommer mit Wellengang zu rechnen.

Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45°C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30°C.

Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30°C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es zunehmend mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.