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Unterwegs

Bali hat eine zum Reisen sehr angenehme Größe. Es ist durchaus möglich, für die Urlaubszeit Quartier in einem der Strandzentren des Südens zu nehmen und die Insel in Tagesausflügen zu erkunden. Ein Muss ist die Fahrt zum Sonnenuntergang am Küstenheiligtum Tanah Lot, die überall im Süden organisiert angeboten wird.

Wer aber bereit ist, das Hotel auch mal zu wechseln, sollte unbedingt ein paar Tage in Ubud verbringen. Schon die Anreise über die Straße der Kunsthandwerker (Batubulan, Celuk, Mas, Peliatan) verführt zum Shopping. Spätestens in Ubud ist dann jeder Widerstand zwecklos. Lohnend ist auch die Fahrt entlang der Ostküste, wo die schwarze Lava der letzten Vulkanausbrüche zusehends wieder von Grün überwuchert wird. Wer den Gunung Batur ersteigen will, um einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben, wird eine Nacht in Toya Bungkah verbringen. Und in keinem Reiseprogramm sollte der Besuch des wichtigsten aller Tempel Balis fehlen, des Pura Besakih am Fuße des Vulkans Gunung Agung.

Das Reisen innerhalb der maledivischen Atoll-Welt ist für Ausländer auf die für den Tourismus erschlossenen Gebiete und deren Hotelinseln beschränkt. Regelmässige Flugverbindungen im Lande werden durch die innermaledivische Fluggesellschaft (Maldivian) zu vier Atollen durchgeführt. Wer sein Hotel per Wasserflugzeug erreicht, dem bietet sich schon beim Transfer die Gelegenheit, das pittoreske Insel- und Riffpanorama aus der Vogelperspektive zu bewundern und zu fotografieren. Wem das Glück nicht beschieden war: Manche Hotels bieten Rundflüge und Island-Hopping an. Die Entfernung der Hotelinsel von Male entscheidet, ob ein Ausflug in die Hauptstadt auf dem Urlaubsprogramm stehen kann. Zahlreiche Hotelinseln veranstalten Tagestrips auf benachbarte Fischerinseln und unbewohnten Inseln.

Wer individuell und abseits vom Inseltourismus seinen Malediven-Urlaub im Kreise von Gleichgesinnten oder mit Tauchfreunden gestalten möchte, für den bietet sich eine ein- bis dreiwöchige Entdeckungsreise durch die Atolle mit einem der vielen Kreuzfahrtschiffe (www.blue-horizon.com.mv) an.

Die Pekinger Verkehrsstaus sind schon legendär - Legende sind inzwischen auch die Millionen von Radfahrern, die auf enge Seitenspuren abgedrängt wurden. Angesichts der Luftverschmutzung und der zahllosen Autos sollte man vom Radeln weitgehend Abstand nehmen.

Im Augenblick wird das U-Bahn-System der Stadt beträchtlich ausgebaut. Die U-Bahn ist preiswert und effizient; die Stationen sind in der Pinyin-Umschrift ausgeschildert. Busse hingegen sind meist überfüllt und stehen oft ebenfalls im Stau. Taxis sind kostengünstig und empfehlenswert: Die ersten 3 km kosten 10 Yuan (1 Euro), jeder weitere Kilometer schlägt mit 2 Yuan zu Buche. Achten Sie darauf, dass der Taxameter eingeschaltet wird (sonst wieder aussteigen) und lassen Sie sich Adressen bereits im Hotel in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben.

Sich in Manila zu bewegen bedeutet in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung: Zum einen sind die Straßen oft völlig verstopft, zum anderen ist die Orientierung für Besucher anfangs nicht einfach. Da der Nahverkehr alles andere als teuer ist, nehmen diejenigen, die etwas Komfort schätzen und sicher ans Ziel kommen wollen, ein Taxi und werden auch für lange Strecken selten mehr als ein paar Euro bezahlen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Taxifahrer nicht "vergisst", den Taxameter einzuschalten, und einen höheren Betrag einfordert. Derjenige jedoch, der nach Manila kommt, um das Abenteuer zu suchen, stürzt sich in den öffentlichen Nahverkehr und besteigt einen der zahlreichen Jeepneys, bunt bemalte Kleinbusse, oder ein Tricycle, ein Moped mit Beiwagen, das preiswerteste aller Verkehrsmittel. Ein Schild, das gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe der Jeepneys klemmt, gibt das Fahrtziel an, z.B. Ayala für Ayala Center. Trotzdem landet man leicht an einem anderen Ort, als man erwartet hat.

Innerhalb der Stadt gibt es ein Hochbahnnetz mit drei Linien, LRT 1 und 2 sowie MRT. Für Besucher ist die Linie LRT 1 sehr praktisch, mit ihr lassen sich Intramuros, Santa Cruz, Ermita und Malate bequem und schnell erreichen. Eine weitere Möglichkeit, Manila zu erkunden, bietet ein Mietwagen, Verleihfirmen befinden sich am Flughafen. Allerdings gleicht der Fahrstil von so manchem Einheimischen einem Kamikaze-Unternehmen, und die Straßen sind notorisch verstopft. Wenn Sie dennoch ein Auto mieten, achten Sie darauf, dass Sie an manchen Wochentagen nicht in die Stadt fahren dürfen. Erkundigen Sie sich bei der Verleihfirma.

Das wichtigste Transportmittel zwischen den einzelnen Orten stellen die weißen Maruti-Sammeltaxen dar. Sie warten in langen Reihen vor den meisten Hotels. Auf Schildern stehen die Preise zu unterschiedlichen Fahrtzielen; feste Tarife gelten nur in der Hochsaison. Daneben gibt es Motorradtaxis, "Pilots", schwarze Maschinen mit gelbem Schutzblech und weißem Nummernschild. Sie manövrieren sich auch durch dichten Verkehr, und man kann an vielen Stellen zusteigen. Motorräder, Mopeds und Fahrräder kann man überall ausleihen und damit die Umgebung erkunden. Viele Straßen haben Schlaglöcher und sind unbeleuchtet, deshalb macht eine Fahrt zwar unabhängig, ist aber nicht ungefährlich. Trotz neuer Brücken sind Fähren nach wie vor beliebt und fast immer überfüllt. Unglaublich billig, verkehren sie etwa alle 15 Minuten zwischen Panaji und Mandovi-Betim sowie zwischen Old Goa und der Divar-Insel.

Zu weiter entfernten Orten reist es sich am bequemsten mit den Fernbussen der staatlichen Gesellschaft Kadamba (KTC) von Panaji, Mapusa und Margao aus. Daneben gibt es auch private Busunternehmen. Von Norden nach Süden verlaufen zwei Bahnlinien, an die die größeren Städte angebunden sind. Der einzige internationale Flughafen befindet sich in Vasco da Gama im Norden Goas.