Die medizinische Versorgung birgt - zumindest in den großen Städten - keine Probleme. Jedes Hotel kann bei Notfällen einen in westlicher Medizin ausgebildeten Arzt und dazu auch einen Dolmetscher rufen. Da Behandlung und Medikamente sofort bezahlt werden müssen, ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ratsam. Apotheken führen zwar auch importierte Arzneien, regelmäßig benötigte Medikamente sollte man aber von zu Hause in ausreichender Menge mitnehmen. Im Pekinger Lufthansa Center gibt es ein International Medical Center, 50 Liangmaqiao Lu, Peking, Tel. 0086-10-64651561/2/3. In der Provinz Anhui wurden in letzter Zeit vermehrt Fälle der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) beobachtet. Achten Sie hier besonders auf entsprechende Hygiene (Hände!) und vermeiden Sie den Kontakt mit Erkrankten. Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Außerdem sind Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis sowie bei besonderer Exposition Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus ratsam.
Einige Inselhotels haben einen eigenen ärztlichen Dienst, erste Hilfe bekommt man in aller Regel auch bei den Tauchschulen. Auf der Hauptinsel Male gibt es drei Krankenhäuser (1 x öffentlich, 2 x privat). Central Hospital Sosun Magu: Tel. 00960-313553, http://www.adkenterprises.com; Indira Gandhi Memorial Hospital: Tel. 00960-316647, http://www.igmh.gov.mv. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen.
In allen größeren Orten gibt es private Krankenstationen und staatliche Krankenhäuser, deren Ausstattung jedoch nicht dem europäischen Standard entspricht. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrer Botschaft nach dem Vertrauensarzt oder konsultieren Sie einen Hotelarzt. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
In den größeren Städten entsprechen der Krankenhausstandard und die Qualifikation der Ärzte europäischem Niveau. In ländlichen Gegenden findet man lediglich Krankenstationen. Die meisten Medikamente sind in Apotheken auch ohne Rezept erhältlich. Medizinische Leistungen müssen sofort bar bezahlt werden. Prüfen Sie daher vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die ärztliche Versorgung in Sri Lanka ist relativ gut. In den staatlichen Krankenhäusern wird man kostenlos behandelt. Allerdings sollte man nach der Behandlung einen angemessenen Beitrag spenden, da von den Spenden dringend benötigte Medikamente gekauft werden. Das General Hospital, 10, Regent Street, Colombo 8, Tel. 0094-11-2695855, hat rund um die Uhr geöffnet. Auf http://www.santhimedicalinfo.org/ werden alle Krankenhäuser Sri Lankas und ihre Kontaktdaten aufgelistet. In einigen großen Hotels sind Hausärzte tätig. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die medizinische Versorgung in Dubai ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid, Dubai oder Al Wasl Hospital. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, clinics genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
In den Städten kann man sich in öffentlichen oder privaten Krankenhäusern behandeln lassen. Letztere genießen einen besseren Ruf. Eine Liste der Krankenhäuser findet man im philippinischen Branchenbuch ("Yellow Pages"). Auf dem Land ist es schwer, Ärzte zu finden, dort sind auch die Krankenhäuser oft mangelhaft ausgestattet oder man muss sich an die einfachen Erste-Hilfe-Stationen wenden. Ärzte und medizinisches Personal sind zumeist sehr gut ausgebildet und kennen sich mit Tropenkrankheiten bestens aus. Informieren Sie sich vor Abreise genau, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung auf den Philippinen ausreichend abdeckt und einen medizinisch notwendigen Rücktransport mit einschließt.
Die ärztliche Versorgung in Singapur ist sehr gut. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt. Krankenhäuser in Singapur sind unter anderen das Singapore General Hospital, Outram Road (Tel. 0065-62223322, http://www.sgh.com.sg), und das Alexandra Hospital, 378 Alexandra Road (Tel. 0065-64722000, Notfall-Nummer 0065-63793162, http://www.alexhosp.com.sg). Klinik für Reisende im Tan Tock Seng Krankenhaus: Travellers Health and Vaccination Clinic, Tan Tock Seng Hospital, Medical Center, Level B2, 11 Jalan Tan Tock Seng, Singapore 308433, Tel. 0065-63572222, http://www.ttsh.com.sg. Für Ausflüge nach Malaysia und Indonesien wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Nähere Informationen erteilen die Tropeninstitute im Heimatland. Zudem wurde in letzter Zeit ein deutlicher Anstieg der Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMD) verzeichnet. Strikte Hygienemaßnahmen - besonders an den Händen - sind eine gute Prophylaxe.
Die medizinische Versorgung in Hongkong ist sehr gut. Die Ärzte sind mit westlicher oder chinesischer Medizin vertraut und sprechen meist auch Englisch. Medikamente erhält man häufig schon während der Behandlung beim Arzt oder in den gut sortierten Apotheken. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen.
In der Haupstadt Victoria auf Mahé befindet sich das Zentralkrankenhaus mit Zahn- und Augenklinik; außerdem sind dort die meisten Privatpraxen ansässig. In den größeren Ortschaften Mahés wurden Krankenstationen eingerichtet. Auf Praslin gibt es zwei, auf La Digue ein Krankenhaus. In den großen Hotels macht üblicherweise eine Krankenschwester Dienst. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die Ärzte sind relativ gut ausgebildet, doch es fehlt überall an Medikamenten und Einrichtungen. Deshalb sollte man, auch wenn es einige Krankenhäuser gibt, bei einer ernsthaften Erkrankung über eine Ausreise nach Bangkok, Singapur oder Hongkong nachdenken. Prüfen Sie daher unbedingt, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwenigen Rück- bzw. Weitertransport verfügen. Regelmäßig benötigte Medikamente sowie eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehören unbedingt ins Gepäck.
In Bangkok und in den allermeisten Touristenzentren ist eine gute und preiswerte ärztliche Versorgung gewährleistet. Die großen Kliniken in Bangkok und Phuket sind ausgezeichnet. Medikamente sind grundsätzlich rezeptfrei erhältlich und erheblich billiger als in Europa. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen. Es empfiehlt sich aber trotzdem, eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen. Bangkok International Hospital: Tel. 066-23103000, Fax 0066-27551310, http://www.bangkokhospital.com
In allen größeren Orten gibt es private Krankenstationen und staatliche Krankenhäuser, deren Ausstattung jedoch nicht dem europäischen Standard entspricht. Die medizinische Versorgungslage ist in den Großstädten deutlich besser und entspricht häufig internationalem hohen Standard. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrer Botschaft nach dem Vertrauensarzt oder konsultieren Sie einen Hotelarzt. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein englisch oder französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Kasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
In den großen Städten entspricht die ärztliche Versorgung westlichem Standard, auf dem Land nicht. Hier kann eine individuelle Reiseapotheke weiterhelfen. Wenden Sie sich im Krankheitsfall an Ihr Hotel und lassen Sie Arzt und Dolmetscher rufen. Sie müssen bar bezahlen, nur große, private Kliniken akzeptieren Kreditkarten. Lassen Sie sich Belege auf Englisch ausstellen. Klären Sie vor Abreise mit Ihrer Krankenversicherung die Kostenübernahme, auch für eventuelle Rücktransporte.




