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Geld und Devisen

Die Landeswährung heißt Renminbi ("Volksgeld") und wird in Yuan gezählt. 1 Yuan = 10 Jiao (im Volksmund "Mao") bzw. 100 Fen. Im Umlauf sind Banknoten von 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan sowie 10, 20 und 50 Fen, ferner Alumünzen von 1, 2, 5 und 10 Fen und 1 Yuan. Geld wechseln kann man in den größeren Bankfilialen und in internationalen Hotels, Quittungen sollte man für den Rücktausch in Devisen aufbewahren. Schwarztausch ist illegal und auch nicht lohnend. Travellerschecks kann man in Banken und Hotels vorlegen; um Engpässe zu vermeiden, sollte man aber immer etwas Bargeld bei sich tragen. Die gängigen Kreditkarten werden in den internationalen Hotels, Restaurants und großen Touristenläden, nicht aber in den staatlichen Kaufhäusern und kleineren Städten akzeptiert. Die Einfuhr von Devisen ist bis zu 5000 US-$ (oder dem Gegenwert in anderen Devisen) erlaubt. Für höhere Beträge muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner darf ein Betrag von 6000 Yuan eingeführt werden.

Währungseinheit ist die indonesische Rupiah (Rp), die sich in 100 Sen unterteilt. Im Umlauf sind Banknoten zu 100000, 50000, 20000, 10000, 5000, 1000, 500 und 1 Rp., Münzen zu 5, 10, 25, 50, 100 und 500 Rp. Man sollte immer darauf achten, möglichst kleine Scheine im Geldbeutel zu haben, da es bei größeren oft zu Schwierigkeiten beim Herausgeben kommt. Am sinnvollsten ist die Mitnahme von Reiseschecks in US-$. Lizensierte Wechselstuben gibt es in den Touristenzentren zahlreich, ansonsten kann man auch in Banken tauschen. Kreditkarten, v. a. Mastercard, American Express, Visa und Diners, werden in großen Hotels und zahlreichen Geschäften akzeptiert. Die Ein- und Ausfuhr von Rupiahs ist auf 50000 begrenzt, bei Devisen gibt es keinerlei Beschränkungen.

Wenn auch die Malediven mit der Maledivischen Rufiyaa (MVR) eine eigene Währung besitzen, so ist auf den Touristeninseln ausschließlich der US-$ gängiges Zahlungsmittel. Jedoch besteht eine zunehmende Akzeptanz der EURO-Währung, allerdings mit z.T. ungünstiger Umrechnung. Lediglich für einen Besuch der Hauptstadt Male ist es sinnvoll, einige Rufiyaas zur Verfügung zu haben. Die Hotelinseln bevorzugen US-$ (Barzahlung oder Reiseschecks); sie akzeptieren in der Regel auch gängige Kreditkarten wie Amex, Visa, Mastercard, diese gelegentlich aber mit Preisaufschlag. Tauch- und Surfschulen lassen sich ihre Dienste fast ausnahmslos bar vergüten. Bankomaten gibt es weder in Male noch auf den Hotelinseln.

Die malaysische Währung ist der Ringgit Malaysia (RM), der in 100 Sen (c) unterteilt ist. Im Umlauf sind Münzen zu 5, 10, 20, und 50 Sen sowie zu 1 Ringgit, und Banknoten zu 2, 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 RM. Bei Ein- und Ausreise wird man gebeten, ein "Travelers Declaration Form" auszufüllen. Größte Sicherheit bieten Reiseschecks (American Express, Visa, Thomas Cook), die in jeder Wechselstube und in den meisten Banken für eine geringe Gebühr und gegen Vorlage des Reisepasses eingelöst werden.

Während in West-Malaysia in der Regel problemlos Euro- bzw. CHF-Reiseschecks akzeptiert werden, reist man in Ost-Malaysia besser mit US$-Schecks. Kreditkarten sind inzwischen weit verbreitet und dienen in gehobenen Hotels, Restaurants und Geschäften, bei Autovermietungen und Airlines als gängiges Zahlungsmittel. Mit der Kreditkarte oder einer EC-Karte mit Cirrus- oder Maestro-Symbol und der entsprechenden Geheimzahl kann an einigen Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Etwas Bargeld in US$-Noten sollte man immer bei sich haben.

Die srilankische Währung Rupie (Rs, LKR) ist in 100 Cents unterteilt. Es gibt Münzen zu 1, 2 und 5 Rupien sowie Banknoten zu 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Rupien. Für alltägliche Ausgaben sollten Sie möglichst viele kleine Scheine bereithalten. Große Hotels, Restaurants und Geschäfte akzeptieren Kreditkarten. Viele Banken haben Geldautomaten, an denen man mit Kreditkarte und EC-Karten Bargeld abheben kann. Geld wechseln und Reiseschecks einlösen ist in Banken, teilweise auch in Hotels möglich. Beachten Sie, dass die meisten Banken nur bis 15 Uhr geöffnet sind. Rupien dürfen nicht ausgeführt werden, überschüssige Landeswährung muss also vor der Ausreise zurückgetauscht werden. Dazu müssen Sie das Formular bzw. die Quittung vorlegen, die Sie beim Geldwechsel erhalten haben.

Die lokale Währung ist der Dirham, der in 100 Fils unterteilt wird. Münzen im Umlauf sind: 1 Dirham, 50 Fils, 25 Fils, 10 Fils, 5 Fils. Banknoten gibt es zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Dirham. Man beachte, dass es in vielen Geschäften kein Kleingeld gibt und deshalb beim Wechselgeld auf- oder abgerundet wird. Im Allgemeinen wird bar bezahlt, in größeren Geschäften und Restaurants auch mit Kreditkarte. Das Bezahlen mit Schecks ist unüblich. Bargeld kann mit Kredit- oder Scheckkarte an den zahlreich vorhandenen Geldautomaten abgehoben werden. Wechselstuben findet man fast überall in der Stadt, z.B. in jedem Einkaufszentrum mindestens Eine.

Landeswährung ist der Philippinische Peso (auch Piso, PP, PHP), 1 PHP ist unterteilt in 100 Centavos (c). Es gibt Banknoten zu 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 PHP, Münzen zu 1, 5 und 10 PHP sowie 5, 10 und 25 c. Fremdwährungen dürfen in unbeschränkter Höhe eingeführt werden, müssen aber deklariert werden, besonders empfehlenswert sind US-$ in Noten. Reisechecks sind nur mit Schwierigkeiten einzulösen, und es muss beim Umtausch die Kaufquittung vorgelegt werden. In Manila kann man oft direkt mit US-$ bezahlen, Geld wechseln dürfen nur Banken, lizensierte Wechselstuben oder größere Hotels. Dabei sollte man unbedingt das "Central Bank Official Receipt" verlangen und gut aufbewahren. Mit internationalen Kreditkarten (MasterCard, Visa, American Express, Diners Club) kann man in vielen Hotels, Geschäften und Restaurants bezahlen.

Die Landeswährung Rupie (Rupee, Rs.) ist in 100 Paise unterteilt. Paise-Münzen sind sehr selten geworden, ebenso Münzen und Noten unter 5 Rupien. Es gibt Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Rupien. Tauschen Sie nur in Banken, offiziellen Wechselstuben oder Hotels (etwas schlechterer Kurs) und achten Sie darauf, dass Sie keine eingerissenen oder geklebten Scheine bekommen: diese werden von vielen Händlern nicht akzeptiert. Lassen Sie sich ausreichend 10 und 20 Rupie-Noten für Trinkgelder geben. Gängige Kreditkarten sind Diners, Visa, Eurocard/Mastercard und American Express. Reiseschecks erzielen einen guten Wechselkurs, die Einlösung kann jedoch sehr bürokratisch vor sich gehen. Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Wollen Sie vor der Ausreise Rupien zurücktauschen, so geht das nur mit Vorlage der Umtauschquittung. Hotelrechnungen u. Flugscheine müssen in Devisen bezahlt werden.

Landeswährung ist die Seychellen-Rupie (SCR), unterteilt in 100 Cents. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 5, 10 und 25 Cents sowie 1 und 5 SCR; Banknoten gibt es im Wert von 10, 25, 50, 100 und 500 SCR. Der Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt ist illegal. Beim Rücktausch von Seychellen-Rupien sind Wechselbelege der Banken vorzulegen. Die Seychellische Rupie ist seit September 2008 frei konvertierbar. Alle Zahlungen auf den Seychellen können demnach in dieser Währung getätigt werden. Kreditkarten und Reisechecks werden von den größeren Unternehmen akzeptiert, Bargeld wird an Automaten nur in Landeswährung ausgezahlt. Banken findet man auf Mahé, Praslin und La Digue sowie auf dem internationalen Flughafen von Mahé. Die Ein- und Ausfuhr ausländischer Zahlungsmittel ist unbeschränkt. Reiseschecks können auch in Hotels gewechselt werden.

Zahlungsmittel ist der Dong. Es gibt Scheine zu 200, 500, 1000, 2000, 5000, 10 000, 20 000, 50 000, 100 000 und 500 000 Dong. 2004 wurden Münzen im Wert von 200, 1000 und 5000 Dong eingeführt. Die Scheine des gleichen Nennwerts bleiben weiterhin gültig, werden aber über kurz oder lang verschwinden. Die wichtigste Fremdwährung ist der US$, deshalb empfiehlt sich die Mitnahme von US$-Reiseschecks, die in Banken getauscht werden können. Bare US$, auch in kleineren Scheinen, sind hilfreich, man kann viel damit bezahlen, sie sollten aber neu aussehen. Die gängigen Kreditkarten (Visa, Mastercard; seltener American Express) finden auch in Vietnam zunehmend Akzeptanz, oft wird aber bei Kartenzahlung ein Aufschlag zwischen 2 und 5% verlangt. Immer mehr Banken verfügen über Geldautomation (ATM), die auch EC-Karten akzeptieren.

Die Landeswährung heißt Rial Omani (OMR) und ist unterteilt in 1000 baiza. Die Währung ist frei konvertierbar und unterliegt keinen Einfuhrbeschränkungen, es empfiehlt sich jedoch, erst in Oman Geld zu tauschen. Gewechselt werden kann entweder in Banken oder an Hotelrezeptionen. Schecks sind unüblich, Kreditkarten dagegen gängiges Zahlungsmittel in den Hotels und bei den Autovermietstationen. In den kleineren Geschäften und auf den Märkten zahlt man meist mit Bargeld. An vielen Geldautomaten kann mittlerweile auch mit einer Maestro-EC-Karte und PIN Bargeld abgehoben werden.

Landeswährung ist der New Taiwan Dollar (TWD; verbreitet auch NTD, NT oder NT$), auch einfach Taiwan-Dollar genannt. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 5, 10, 20 und 50 NT, Scheine zu 100, 200, 500, 1000 und 2000 NT, allerdings sind aufgrund chinesischen Aberglaubens 200er- und 2000er-Scheine relativ rar, und auch die 20er- und 50er-Münzen sind selten. Es empfiehlt sich, gleich am Flughafen zu tauschen, da der Kurs überall gleich ist. US-Dollar in bar werden überall problemlos gewechselt, in großen Banken und internationalen Hotels auch Euro, andere harte Währungen sowie Reiseschecks. Aus Geldautomaten lässt sich mit den gängigen Karten Bargeld abheben. Hotels, große Restaurants, manche Kaufhäuser und große Läden akzeptieren die gängigen Kreditkarten.