4 km nördlich von Goas berühmtestem Strand Calangute ist Anjuna Beach die Zuflucht der letzten Blumenkinder. Angesichts der vielen schrägen Vögel in ihren farbenfrohen Gewändern (wahlweise auch im Adamskostüm) könnte man sich leicht vorstellen, dass die Goa-Musik in den 1990er-Jahren genau hier, an diesem Strand, entstanden ist. Trance-Partys mit Goa-Klängen gibt es in Anjuna jedenfalls genug.
Größte Attraktion ist der jeden Mittwoch stattfindende riesige Flohmarkt. Hier bekommt man buchstäblich alles – sei es ein Elefantenritt, ein Haarschnitt, schönes Kunsthandwerk oder antiquarische Bücher. Snacks aus aller Herren Länder sorgen für das leibliche Wohl. Wer auch ein wenig Kultur genießen will, kann Albuquerque Mansion und Mascarenhas Mansion, prachtvolle Hinterlassenschaften aus portugiesischer Zeit, besichtigen. Vom Chapora Fort, das einst den muslimischen Herrschern gehörte, bevor es von den Portugiesen erobert wurde, eröffnet sich ein herrlicher Ausblick über Strand und Meer.
Das 85 km lange Ari-Atoll südwestlich von Male umfasst 29 Inselhotels und 18 idyllische Inseldörfer. Schon in den 1980er-Jahren wurde damit begonnen, das Atoll für den Tourismus zu erschließen. Mittlerweile sind Ari und sein kleines Satelliten-Atoll Rasdu im Norden ein sehr beliebtes Ziel für Taucher und verwöhnte Inselfreaks geworden. Dies wurde nicht zuletzt aufgrund des Transfers mit den weitgehend wetterunabhängigen und schnellen Wasserflugzeugen möglich. Ein Kuriosum ist die sogenannte Ari-Zeit: Auf manchen Inseln geht die Uhr um eine Stunde vor.
Im Ari-Atoll findet man Extreme: kleine und ursprüngliche Inseln wie Angaga und Kandolhudoo, aber auch Hotelmonster mit 500 Betten, Süßwasser-Swimmingpool und Fitnesscenter wie Sun Island (Nalaguraidhoo) im Süden oder das bekannte Kuramathi im Rasdu-Atoll. Sogar internationale Hotelketten haben sich eingefunden. Dazwischen gibt es eine Vielzahl von kleinen und hübschen Inseln mit einem sehr individuellen Angebot wie Athurugau und Mirihi.
Makati, Manila
Tel. +63 2-7577117
E-Mail: museum_inquiry
ayalamuseum.orgwww.ayalamuseum.org/
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr
In einem eindrucksvollen Ayala Center in Greenbelt widmet sich das Ayala Museum mit zahlreichen Exponaten der Kunst, Kultur und Geschichte der Filipinos.
Im gleichen Gebäude finden auch wechselnde Kunstausstellungen sowie kulturelle Events, Familienprogramme und Kunstseminare statt. Es ist durchaus lohnenswert, sich einer geführten Tour anzuschließen.
Der südliche Teil des Malosmadulu-Atolls oder, wie die Malediver es auch nennen, Baa, wurde erst vor wenigen Jahren für den Tourismus geöffnet. Dieses Atoll ist nach etwa 45 Minuten Flug mit fantastischer Aussicht auf die einmalige Riff- und Inselwelt nur per Wasserflugzeug erreichbar. Von den 75 Inseln sind dreizehn Inseln von insgesamt 12000 Einwohnern bewohnt. Mit mittlerweile 7 Hotelinseln hat sich in diesem Atoll nun ein weiterer Schwerpunkt im maledivischen Inseltourismus gebildet.
Sonevafushi (Kunfunadhoo) war hier die erste touristische Anlage, angesiedelt auf einer der größten Palmeninseln am Südrand des Atolls. "Zurück zur Natur, aber bitte mit Luxus" heißt das erklärte Motto des Hotels von Six Senses. Mehr auf die Belange von Tauchern und Wassersportlern dagegen achtet man auf der neuen Hotelinsel Coco Palm Resort (Dhunikolhu), die auch ein Spa bietet. Für einen erholsamen Strandurlaub sind jedoch alle Inseln geeignet. Eine weitere Hotelinsel (Meedhupparu) wurde im Jahr 2000 im unmittelbar anschließenden Raa-Atoll (North Malosmadulu) eröffnet.
- Hong Kong - Central
Tel. +852 28266888
Fax +852 25371266
www.bochk.com
Öffnungszeiten: Tgl. 9-18 Uhr
100034 Beijing
Tel. +86 10-64033225
E-Mail: info
beihaipark.com.cnwww.beihaipark.com.cn/en
Öffnungszeiten: April, Mai, September und Oktober: tgl. 6-20.30 Uhr; Juni bis August: tgl. 6-22 Uhr; November bis März: tgl. 6-20 Uhr.
Der Beihai-Park (Park des Nordmeers) wurde schon zu kaiserlichen Zeiten angelegt, damit der Hofstaat sich amüsieren konnte. Heute kann man hier spazieren gehen, auf dem See rudern, Tempel und mauerumgebene Gärten besuchen oder im Fangshan-Restaurant gut speisen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Runde Fort aus dem 15. Jh. am Südeingang, in dem ein weißer Jadebuddha die Blicke auf sich zieht, genau wie ein anderthalb Meter im Durchmesser erreichendes Nephrit-Gefäß, das Kublai Khan als Weinbehälter gedient haben soll. Die weithin leuchtende weiße Dagoba auf der Spitze der "Insel der erlesenen Jade" wurde 1651 zum Besuch des 5. Dalai Lama in Peking erbaut. Im nördlichen Bereich des Parks vereinigt eine mehr als 25 m lange, von Keramikkacheln bedeckte freistehende Mauer insgesamt 635 große und kleine Drachen. Sie sollten das Druckstudio für lamaistische Texte dahinter vor Feuer beschützen.
An der östlichen Grenze Goas, nahe der Stadt Mollem, liegt das 240 km2 große Bhagwan Mahawir Wildlife Sanctuary, Goas größtes Schutzgebiet. Herzstück des Sanctuary ist der Mollem National Park. Der dichte Regenwald ist Heimat für zahlreiche Tierarten, darunter Gaur, Panther und Stachelschweine. Gelegentlich lassen sich sogar Tiger beobachten. Am bekanntesten ist das Tier-Refugium jedoch für seinen Reichtum an Schlangen - darunter die hochgiftigen Königskobras, Pythons, Vipern und viele ungiftige Arten - und an Vögeln. Über 200 Arten leben hier, darunter Eisvögel, Doppelhornvögel und Drongos.
Im Nature Interpretation Center in Mollem erfährt der Besucher viel Interessantes über Flora und Fauna des Bhagwan Mahawir Wildlife Sanctuary. Hier gibt es auch Informationen über Jeep-Touren durch das Schutzgebiet. Ein Aussichtspunkt, von dem man mit etwas Glück interessante Tiere erspäht, liegt am Devil's Canyon, durch den der Khandepar-Fluss fließt.
259569 Singapore
Tel. +65 64717361
Fax +65 64737983
E-Mail: nparks_sbg_visitor_services
nparks.gov.sgwww.sbg.org.sg
Öffnungszeiten: tgl. 5-24 Uhr
Einer der ersten Strände, die von den Blumenkindern in den 1960er-Jahren entdeckt wurden, ist der 7 km lange Calangute Beach nördlich von Panjim. Lange waren die Hippies unter sich, erst in den 1990er-Jahren wurde das traumhafte Fleckchen Erde endgültig für den Pauschaltourismus erschlossen. Es ist heute besonders bei Urlaubern aus Großbritannien sehr beliebt.
Etliche gut ausgestattete Hotels aller Kategorien tragen zur Beliebtheit von Calangute bei. Aus den Restaurants weht der Duft von Meeresfrüchten und Curry. Kleine Läden und Stände verkaufen Souvenirs, Kleidung und Hippie-Relikte. Hotels und lokale Veranstalter bieten verschiedene Wassersportarten an. Gestresste Europäer können sich auch bei Yoga-Kursen am Strand entspannen. Für die abendliche Unterhaltung sorgen hübsche Strandbars unter Palmen. Auch für Familien ist der feinsandige, flach ins Wasser abfallende Strand bestens geeignet. Eine schöne Strandwanderung führt nach Norden zum kleineren Baga Beach, wo in den Hotels, Restaurants und Discos am Baga River Hochbetrieb herrscht.
Candi Dasa könnte in einem Lehrbuch als Beispiel von Raubbau an der Natur stehen, der sich immer rächt. Der schöne Strand vor den Bungalowanlagen wurde einst von einem Korallenriff geschützt, das der Dynamitfischerei und Plünderung für Baustoffe zum Opfer fiel. Die Natur schlug zurück und überspülte den Strand. Lediglich bei Ebbe ist noch ein schmaler Streifen davon zu sehen. Schwimmen ist nur bei Flut möglich und auch dann nicht ungefährlich. Lange Wellenbrecher aus Beton sollen die Hotels, die längst alle Pools gebaut haben, nun vor der Kraft des Meeres schützen.
Trotzdem verspricht Candi Dasa einen angenehmen, ruhigen Urlaub: Schöne Bungalowanlagen mit guten Restaurants ganz ohne Rummel und verlockende Ausflugsziele in der Umgebung. Wer sich unbedingt am Strand aalen möchte, weicht nach Balina Beach, Mendira Beach oder Sengkidu Beach, wenige Kilometer westlich, aus.
Chinesen gehören in Manila schon seit Jahrhunderten ins Stadtbild. Chinatown hat sich zum pulsierenden Zentrum ihrer Lebensart entwickelt. Drei farbige Freundschaftstore markieren heute die Grenzen des alten Dorfes, das schon vor der Gründung von Intramuros bestand. Inmitten quirliger Betriebsamkeit haben sich Goldschmiede, Kräuter- und Teehändler sowie zahlreiche kleine Läden niedergelassen, die von Papiergeld, das für die Ahnen verbrannt wird, über Räucherstäbchen bis hin zu Billigschmuck jede Menge Kuriositäten verkaufen.
In der Hauptstraße, der Ongpin Street, befinden sich einige der besten chinesischen Restaurants von Manila. Nordwestlich von Chinatown, in der Narra Street, bildet der Seng Guan Temple, der Tempel der Zehntausend Buddhas, eine Oase der Ruhe im weltlichen Verkehrsgewühl. Er ist das Zentrum der buddhistischen Gemeinde von Manila und beeindruckt mehr als durch Schönheit durch seine schiere Größe.
Manila
Öffnungszeiten: 7.30-19 Uhr
Im Norden der Stadt, gut erreichbar mit der Hochbahnlinie LRT 1 (Station: Abad Santos), liegt der Chinesische Friedhof. Die Ahnenverehrung hat einen sehr hohen Stellenwert im Glaubensgefüge der Chinesen - verfügt der Geist des Toten doch über ein großes Maß an Autorität. Die Beerdigungszeremonien sind entsprechend aufwändig und die Gräber pompös: Die extravagantesten, zum Teil zweistöckigen Mausoleen finden sich in der Millionaire´s Row sowie den Little Beverly Hills. Sie werden rund um die Uhr bewacht. Briefkästen und Fernsehantennen gehören ebenso zum Inventar wie Kristalllüster, Klimaanlage, fließend Warmwasser und Toiletten. Besonders exklusive Gräber verfügen zudem über einen Balkon oder gar über einen Swimmingpool - für den lebenden Besucher ein eher befremdlicher Luxus, den man den Toten hier bietet. Doch die pompösen Gräber sollen den Toten in höchstem Maße ehren - und demonstrieren nicht zuletzt den sozialen Status der Familie.
Man betritt den Friedhof durch das Südtor. Einheimische führen Sie gegen einen Betrag, den Sie vorher aushandeln sollten, zu den prunkvollsten Gräbern.
Die Hauptstadt der indonesischen Provinz Bali zählt rund 530000 Einwohner und ist entsprechend verkehrsreich, laut und hektisch. Trotzdem: Museum, Kunstzentrum und der Markt lohnen einen Besuch.
Schon die Gebäude des Bali Museum in der traditionellen Palast- und Tempelarchitektur sind sehenswert. Die Sammlungen im Inneren vermitteln einen guten Überblick über Balis Geschichte; besonders eindrucksvoll sind die Tanzmasken und Schattenspielfiguren. Das Werdhi Budaya Art Center am östlichen Stadtrand vereinigt balinesische Architektur in üppigen Gartenanlagen mit Ausstellungen von Mal- und Schnitzkunst. Darüber hinaus werden auch Tänze aufgeführt, und alljährlich im Juni/Juli lockt hier das Bali Cultural Festival. Balinesischen Alltag pur erlebt man im Pasar Badung, der mehrstöckigen Markthalle, wo die Balinesen alles einkaufen, was sie benötigen. Kunsthandwerk findet man in reicher Auswahl am Pasar Kumbasari, in dessen Untergeschoss ab dem späten Nachmittag ein Nachtmarkt stattfindet.
Ein sehr lohnender Ausflug führt von den Strandorten Goas zu den 100 km östlich der Küste gelegenen Wasserfällen. Die zweithöchsten Fälle Indiens stürzen in einem dichten Wald donnernd und brausend über 300 m in die Tiefe, besonders spektakulär ist dies während des Monsuns. Die schäumend-weißen Wassermassen erklären auch den Namen, der wörtlich übersetzt "Milchwasserfall" bedeutet. Da nur eine unbefestigte Straße zu den Fällen führt, empfiehlt es sich, sie im Rahmen einer organisierten Jeep-Tour zu besichtigen. Ein grandioser Blick auf die Fälle eröffnet sich auch Reisenden, die mit dem Zug von Mumbai (Bombay) nach Goa fahren.
Während der Trockenzeit ist es möglich, in den kristallklaren Pools, die der Wasserfall bildet, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Wer die Fälle von oben besichtigen will, sollte unbedingt fit und erfahren sein und über entsprechende Ausrüstung verfügen - es geht durch schwieriges Gelände steil bergauf.
Im ziemlich gleichmäßig ringförmigen Faafu- oder North Nilandu Atoll ist die dreieckige Insel Filitheyo vorerst die einzige, die sich touristisch entwickelt hat. Gelegen am östlichen Außenriff, bilden viele nahe Kanäle gute Tauchreviere mit einer artenreichen Fischfauna. Die Insel selbst ist naturbelassen geblieben: Fast 3000 Kokospalmen und eine dschungelartige Vegetation bilden eine dichte Bewaldung, in deren Schatten sich die Bungalows des Resorts verstecken. Die Sandstrände im Norden und Süden sind natürlich makellos - oder soll man sagen makellos natürlich? Damit es nicht langweilig wird, überrascht die Natur auch noch mit einem Hausriff: Fast 100 m fällt es spektakulär ab und ist an manchen Stellen nur 20 m vom Strand entfernt. Markierte Einstiege erleichtern den Zugang.
Das Filitheyo Island Resort verfügt über 125 Zimmer und 16 außergewöhnliche Wasserbungalows. Das Diving Center Werner Lau ist der zentrale Anziehungspunkt für alle Unterwasserfreunde. Wer den Kopf lieber über Wasser hält, geht zum Katamaransegeln, Kanufahren, Windsurfen oder Fischen.
Im äußersten Nordwesten von Intramuros liegt das Fort Santiago. Es hat eine sehr bewegte und vor allem blutige Geschichte: Nach verlustreichen Kämpfen gegen die Muslime erbauten es die Spanier im Jahre 1571 zu ihrem Schutz. Bestand es ursprünglich nur aus einem Erdwall, wurde es - nach seiner fast vollständigen Zerstörung im Jahre 1574 durch chinesische Piraten - aus Stein wieder errichtet.
Über 300 Jahre lang galt das Fort als Hauptumschlagplatz für den Gewürzhandel zwischen Europa und Amerika. José Rizal, der philippinische Nationalheld, wurde hier vor seiner Hinrichtung durch die Spanier gefangen gehalten. Im Zweiten Weltkrieg erneut zerstört, hat man das Fort erst in den 1980er-Jahren restauriert. Die Festung ist umgeben von 22 m hohen und etwa 8 m dicken Mauern. Heute beherbergt das Fort ein Museum.
Tel. +86 10-69122222
E-Mail: master
badaling.gov.cnbadaling.gov.cn/language/en.asp
Schon die frühen Dynastien Qin und Han bauten Mauern, um ihre durch Eroberungen und lange Kriege entstandenen Reiche vor den Reitervölkern im Norden zu schützen. Als die Mongolen im 12. Jh. die Macht in China übernahmen, verfiel das Mauersystem. Die Große Mauer, wie man sie heute besichtigen kann, wurde von der chinesischen Ming-Dynastie errichtet, die 1368 die Mongolen vertrieben hatte. Sie ist durchschnittlich knapp 8 Meter hoch und 5-6 Meter breit, so dass sich Soldaten auf Pferden bequem auf ihr fortbewegen konnten. Ihr Kern besteht aus gestampfter Erde, die außen ummauert ist. Hunderttausende von Sklaven und Zwangsarbeitern schufteten an dem Bauwerk. Tausende von ihnen kamen dabei ums Leben und wurden gleich mit eingemauert.
Mehrere Teilstücke des rund 6400 km langen Walles nördlich von Peking sind inzwischen restauriert, so bei Badaling (75 km von Peking, Bus- und Zugverbindungen) oder bei Mutianyu (95 km von Peking). Zahllose Andenkenläden, Imbissbuden und Fotografen, aber auch Seilbahnen erwarten täglich die zahlreichen Besucher.
Öffnungszeiten: Park: tgl. 6-22 Uhr; Himmelstempel: März bis Juni: tgl. 8-17.30 Uhr; Juli bis Oktober: tgl. 8-18 Uhr; November bis Februar: tgl. 8-17 Uhr.
Der Tiantan liegt in Pekings größtem Park (273 Hektar) gleichen Namens, zwei Mauern umschließen ihn. Sie repräsentieren den Übergang der Erde zum Himmel. Die meisten Bauwerke des Komplexes entstanden ab 1421 unter dem Ming-Kaiser Yongle. Im Norden erhebt sich über einer dreistufigen Terrasse die runde Halle des Ernteopfers, deren himmelblau gedecktes, ebenfalls dreistufiges Kegeldach alles überstrahlt.
Zur Wintersonnenwende begab sich der Kaiser persönlich zu der Opferstätte, um Zwiesprache mit dem Himmel zu halten, jener abstrakten Instanz, der er sein Mandat verdankte. Nach Tagen des Fastens schritt er auf dem erhöhten Ehrenweg von der Halle des Ernteopfers zum ganz im Süden gelegenen dreistufigen Altar, auf dem er betete und Opfergaben verbrannte, damit ihr Rauch die Gebete zum Himmel beförderte.
- Hong Kong - Central
Tel. +852 28221111
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Öffnungszeiten: Atrium: während der Schalterzeiten öffentlich zugänglich
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Öffnungszeiten: So-Mi und Fr 10-18 Uhr, Sa 10-20 Uhr, Do (außer Fei) geschl.; Book Shop: tgl. 10-18.30 Uhr, Café: tgl. 10-21 Uhr
- Hong Kong - Kowloon - Tsimshatsui
Tel. +852 27249042
Fax +852 27249090
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Öffnungszeiten: Mo und Mi-Sa 10-18 Uhr, So / Fei 10-19 Uhr, Di (außer Fei) geschlossen
Am nördlichen Ende der Manila Bay liegen die Überreste der alten ummauerten Festungsanlage Intramuros (innerhalb der Mauern), die die Spanier im 16. Jh. zum Schutz vor Piraten errichteten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage weitgehend zerbombt. Das Museum Memorare Manila an der Ecke General Luna/Anda Street zeigt auf alten Fotografien die Festungsanlage vor und nach der Zerstörung. Viele Bauwerke wurden inzwischen restauriert, sodass man sich bei einem Besuch von Intramuros noch immer auf Spurensuche nach der Vergangenheit begeben kann.
Das passende Fahrzeug für die Besichtigung ist eine der Kalesas – bunt bemalte Pferdekutschen, die schon am Rizal Park oder innerhalb von Intramuros auf Kundschaft warten. Man betritt das Stadtviertel durch die Puerta Real, eines der sieben Tore, durch die die spanische Machtzentrale mit der Außenwelt verbunden war. Zwei Straßenblöcke weiter an der General Luna Street erhebt sich die 1599 errichtete Kirche San Augustin mit dem angegliederten Konvent, das eine Bibliothek und ein Museum mit Sakralkunst beherbergt. Die Kirche blieb als einziges Gebäude von der Zerstörung im Krieg verschont. Von den insgesamt zwölf Kirchen in Intramuros wurde nur die 1581 erbaute mächtige Manila-Kathedrale an der Plaza Roma im Jahr 1959 wieder vollständig restauriert. An ihrer Fassade wachen die Schutzheiligen über die Stadt. Neben den Glasfenstern und Mosaiken aus Ravenna ist die Orgel - mit 4500 Pfeifen die größte Asiens - beachtenswert.
100009 Beijing
Tel. +86 10-85007421
Fax +86 10-85007079
E-Mail: gugong
dpm.org.cnwww.dpm.org.cn
Öffnungszeiten: April bis Oktober: tgl. 8.30-17 Uhr; November bis März: 8.30-16.30 Uhr.
Der heutige Komplex, ein architektonisches Wunderwerk mit über 9000 Räumen, entstand 1406-1420 unter dem Ming-Kaiser Yongle. Die Dächer der mauerumgürteten Verbotenen Stadt - für Normalsterbliche war sie tabu - erstrahlen im imperialen Gelb, der Farbe, die dem Kaiser vorbehalten blieb. Vier Tore führen auf das 960 Meter lange und 750 Meter breite Areal. Die größten und wichtigsten Hallen sind auf der Nord-Süd-Achse aneinandergereiht, darunter die Schatzkammern mit all ihrer Pracht. Im Inneren Hof, im Palast der Himmlischen Reinheit, residierte der Kaiser, im Palast der Irdischen Ruhe wohnten die kaiserlichen Damen.
Heute ist der Palast ein Museum, doch zu Kaisers Zeiten wuselten hier Tausende von Eunuchen in ihrer alltäglichen Geschäftigkeit herum, Soldaten bewachten die Gebäude und Tore, und Beamte aus dem ganzen Land warteten auf Audienzen. Der Kaiser wurde in einer gelben Sänfte zu seinen Terminen getragen, die Freizeit verbrachte er mit dem Lesen und Schreiben von Gedichten und Kalligraphien oder mit seinen rund hundert Konkubinen.
Ein wundervoller breiter Sandstrand lockt westliche Touristen in Scharen an. Meist sind sie jung und unternehmungslustig. Tagsüber lässt es sich in der Brandung wundervoll surfen; den Wasserratten und Sonnenhungrigen wird zur Einstimmung auf den Abend ein fantastischer Sonnenuntergang geboten. Die Auswahl an Restaurants ist umwerfend, die Küche allerdings häufiger international als balinesisch.
Gestärkt stürzt sich die Schar dann ins berühmt-berüchtige Nachtleben: Bars, Diskos und Kneipen kennen keine Sperrstunde und bieten für jeden Geldbeutel etwas. Zentrum ist die Jalan Raya Legian, etwas ruhiger die Strandstraße Jalan Pantai Kuta. Wer mit weniger Rummel glücklicher ist, geht ins nördlich gelegenere Legian oder noch weiter nach Norden, nach Seminyak. Dort bieten auch die zahlreichen Läden bessere Qualität als in Kuta, wo billige Massenware das Angebot bestimmt. Südlich von Kuta lockt der breite Sandstrand von Jimbaran, bekannt auch für seine zahlreichen Seafood-Restaurants.
Beijing
Tel. +86 10-64044499
E-Mail: yonghegong
china.com.cnÖffnungszeiten: Tgl. außer Mo 9-16.30 Uhr
Die prunkvolle Anlage, entstanden um 1745, wird allgemein als Pekings schönstes und bedeutendstes Tempelkloster gewürdigt; heute leben in ihm wieder 80 Mönche. Die Bauten auf der Hauptachse sind in der Höhe gestaffelt, was den Eindruck übereinander schwebender Dächer erzeugt. Im Hof hinter der Halle der Himmelskönige erhebt sich eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, Wohnsitz der Götter Asiens.
Der “Palast des Friedens und der Harmonie” (Yonghegong) birgt die Buddhas der drei Zustände. Highlight ist jedoch die kolossale Statue des Bodhisattva Maitreya in der letzten Halle, die aus einem einzigen Sandelholzstamm geschnitzt wurde.
Dieses Atoll wurde schon im Jahre 1979 mit einem kleinen Tauchcamp auf der Insel Kuredhoo bekannt. Heute reihen sich entlang der 1,5 km langen idyllischen Insel die Bungalows für über 600 Touristen, und aus der kleinen Tauchbasis hat sich ein international bekanntes PADI-Tauchzentrum entwickelt. Geblieben sind die oft spektakulären Tauchgänge am nördlichen Außenriff mit vielen Großfischen. Der Transfer erfolgt per Wasserflugzeug.
Vor einigen Jahren wurden nicht weit von der Pionierinsel Kuredhoo drei weitere Inselhotels, wenn auch ganz anderer Natur, eröffnet. Da wäre inmitten vieler Atollkanäle das hübsche Komandhoo, ein kleines, lang gestrecktes Palmeninselchen im Nordwesten des Atolls mit gerade mal 50 Zimmern in umweltfreundlicher Holzbauweise und weiteren 15 Wasserbungalows. Die Lage der Insel verspricht spannende Tauchabenteuer. Ein ganz anderes Publikum zieht dagegen die Luxusinsel Kanuhura an. Swimmingpool, zwei Tenniscourts, eine klimatisierte Squashhalle, Wellnesscenter und die aufwendig gestalteten Bungalows bieten das richtige Ambiente für Anspruchsvolle. An der nordöstlichen Seite der Atolle liegt das langgestreckte Palm Beach Resort (Gurado) mit endlosen Sandstränden.
Von der Hauptstraße von Singaraja nach Gilimanuk zweigen an einem ca. 5 km langen Küstenabschnitt mehrere Stichstraßen zum Meer ab, gesäumt von Hotels und Restaurants. Lovina Beach stand schon immer im Schatten der Touristenzentren Südbalis. Der Sand im Norden ist von Lava dunkel gefärbt und damit für viele nicht so attraktiv. Dafür ist die Küste von einem Korallenriff geschützt, was das Baden auch für Kinder völlig ungefährlich macht. Diejenigen, die hierher kommen, schätzen die Ruhe und Entspanntheit - Kontrastprogramm zum Rummel an Südbalis Küsten.
Taucher und Schnorchler bringen Boote hinaus zum Riff. Einige Reisebüros und Hotels bieten Tagesausflüge zu Balis wohl schönstem Tauch- und Schnorchelrevier an, der Insel Menjangan ganz im Westen. Die Berglandschaft der Umgebung verlockt als Abwechslung zum Strandleben zu schönen Wanderungen. Nordbalis größte Stadt, Singaraja, ist reizvolles Tagesausflugsziel.
Manila
www.op.gov.ph/
Der Palast ist die offizielle Residenz des amtierenden philippinischen Präsidenten und liegt am Nordufer des Paseig. Wie schon die Vorgängerin residiert auch der amtierende Präsident Benigno Aquino III. in dem Gebäude. Der Palast wurde im 18. Jahrhundert erbaut und war einst im Besitz eines reichen spanischen Händlers, bis er 1825 von der spanischen Regierung gekauft wurde. Heute ist das Bauwerk auf der Rückseite der 20-Peso-Note abgebildet.
Im Zentrum des Palastes, in der Kalayaan Hall, ist ein Museum untergebracht, dass sich mit der Historie des Palastes befasst. Allerdings ist es nur schwer zugänglich: Mindestens sieben Tage im Voraus muss ein Termin mit dem zuständigen Direktor vereinbart werden (Tel. 0063-2-7364662). Am anderen Ufer des Paseig, gegenüber dem Palast, liegt der Malacañang Park mit einem Golfplatz.
Die meisten Maledivenbesucher werden nur vom Flugzeug aus einen Blick auf die 1,7 km2 große und mit fast 100 000 Einwohnern dicht bevölkerte Inselmetropole werfen können, geht doch die Reise meist schnell per Boot oder mit dem Wasserflugzeug zur eigentlichen Urlaubsinsel weiter. Doch sollte man die Möglichkeit eines halb- oder ganztägigen Besuches der Hauptstadt ruhig nutzen, denn die quirlige Stadt bietet viele Attraktionen.
Besonders im nördlichen Bereich der Stadt kann man zu Fuß interessante Baudenkmäler besuchen: die alte Freitagsmoschee Hukuru Miskiy, den Sultanspark und das Nationalmuseum. Auch für Touristen zugänglich ist das neue Wahrzeichen der Stadt, das 1984 erbaute imposante Islamische Zentrum Masjid al-Sultan Muhammad Thakurufaanu mit der weithin sichtbaren goldenen Kuppel. Maledivischen Alltag pur bieten der Fischmarkt und die Gemüsehalle. Erholen kann man sich abschließend in einem der maledivischen Teehäuser bei heißem Kalu sai (stark gesüßter schwarzer Tee) und Currygebäck oder einem der klimatisierten Restaurants und Coffeeshops.
729827 Singapore
Tel. +65 62691036
Fax +65 63661918
E-Mail: enquiry
mandai.com.sgwww.mandai.com.sg
Öffnungszeiten: Mo 8-18 Uhr, Di-So 8-19 Uhr
Der größte und prächtigste Tempel Goas stand einst nahe der Stadt Salcete an der Südküste Goas. Mit dem Beginn der Inquisition 1567 zerstörten die Portugiesen zahlreiche hinduistische Tempel. Viele Kunstschätze aus dem Mangesh-Tempel wurden jedoch nach Priol im Bezirk Ponda geschmuggelt, der damals nicht unter portugiesischer Herrschaft stand, und so vor der Vernichtung bewahrt. In Priol baute man den Tempel etwa 150 Jahre später wieder auf.
Die Legende besagt, dass in diesem Tempel die Göttin Parvati ihren Gemahl Shiva rief, damit er sie vor einem Tiger retten solle. Den großen Innenhof begrenzen das imposante in Weiß und Ocker gehaltene Tempelgebäude sowie Räume für Hochzeiten und für Pilger. Charakteristisch für goanische Tempel, hier besonders prachtvoll ausgeführt, ist der siebenstöckige Lampenturm am Eingangstor. Im Februar zieht das dreitägige farbenfrohe Tempelfest Shri Mangesh Zatra viele Besucher an.
609279 Singapore
Tel. +65 62657711
Fax +65 62662465
Öffnungszeiten: tgl. 9-17.30 Uhr
www.mingtombs.com
Öffnungszeiten: Changling: April bis Oktober 8-17 Uhr, November bis März 8.30-16.30 Uhr; Dingling: April bis Oktober 8-17.30 Uhr, November bis März 8.30-17 Uhr
Der dritte Kaiser der Ming-Dynastie, Yongle, ließ außer dem Kaiserpalast im Zentrum Pekings bereits zu Lebzeiten sein Mausoleum in einem von schützenden Bergen umgebenen Talkessel 50 km nördlich der Hauptstadt anlegen. Bis auf einen umstrittenen Herrscher und den bereits in Nanjing beigesetzten Dynastiegründer sind alle Ming-Kaiser, ihre zahlreichen Prinzen, Prinzessinnen und Konkubinen in dem landschaftlich schönen Gebiet bestattet.
Eine lange Ehrenstraße mit Toren und großen Steinfiguren führt ins Tal. Drei der Mausoleen sind restauriert und zugänglich, u. a. das Changling (Mausoleum des Yongle-Kaisers, reg. 1403-1425) mit seiner gigantischen Opferhalle, in der Kopien von Grabbeigaben ausgestellt sind, und das Dingling (Mausoleum des Wanli-Kaisers, reg. 1573-1620), dessen unterirdische Grabkammer als einzige geöffnet wurde. Aber auch die verfallenen anderen Mausoleen weisen in idyllischer Umgebung einen eigenen Charme auf.
Hier begann 1972 der maledivische Inseltourismus auf der Insel Kurumba. Mittlerweile warten in dem ziemlich in der Mitte der Malediven gelegenen Atollring 27 Inselresorts auf ihre Gäste. Am Südrand des 70 km langen Atolls mit seinen insgesamt 53 Inseln, 5 davon bewohnt, liegen auch die Hauptstadt Male und gleich gegenüber die Flughafeninsel Hulhule. Einige der spektakulärsten Tauchspots der Malediven finden sich am östlichen Außenriff und im Süden am Vadhoo-Kanal.
Bekannte und noch erschwingliche Inseln für Taucher sind Ziyaraifushi und Eriyadu, alle im Norden des Atolls. Windsurfer sind gut auf Baros aufgehoben, Wellenreiter dagegen werden die bekannten Surfspots in der Nähe von Kanu Huraa mit der Hotelanlage Chaaya Island Dhonveli am Ostrand des Atolls vorziehen. Wer es etwas einsamer und kleiner mag, wird mit der Insel Helengili im Norden des Atolls glücklich sein. Zum kostspieligen Entspannen mit Wellness und Spa findet man sich am besten auf dem Palmeninselchen Banyan Tree ein. Gut speisen und danach vielleicht heiße Rhythmen in der Disko? Dann wäre das teure Kurumba mit mehreren Restaurants und Bars eine gute Wahl.
Die Touristenenklave liegt auf der Ostseite der trockenen Halbinsel Bukit im Süden Balis, die sich mit ihrer Savannenlandschaft ganz erheblich vom Rest Balis unterscheidet. Nusa Dua wurde als exklusive Urlauberoase weitab von jedem Dorf mit Hilfe der Weltbank aus dem Boden gestampft. Das Konzept, das dahinterstand, wurde vollkommen umgesetzt: Zu viel Tourismus könnte der Kultur der Insel schaden, also konzentriert man die westlichen Besucher hier und versorgt sie mit allem, was sie wünschen könnten: Tanz und Gamelanmusik beim abendlichen Büfett, Kunsthandwerk in der Hotelarkade und Reisebüros - falls sich doch einmal jemand vom Swimmingpool trennen kann und einen Ausflug ins richtige Bali machen möchte.
Alle Hotels gehören der Luxusklasse an und bieten ein reichhaltiges Sportangebot - auch einen 18-Loch-Golfplatz gibt es -, wundervolle Parkanlagen und exquisite Restaurants. Baden im Meer ist wegen der Korallenbänke nur bei Flut möglich, dem tragen die schönen Poolanlagen der Hotels Rechnung.
Die Hauptstadt des Bundesstaates (85000 Einwohner) liegt am Südufer des Mandovi-Flusses. Große Plätze mit prachtvollen Häusern künden von der einstigen Bedeutung in der Zeit der portugiesischen Herrschaft: 1843 hatte Panaji (Nova Goa) Velha Goa als Hauptstadt der Kolonie abgelöst. Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche der Unbefleckten Empfängnis mit dem davor liegenden Largo da Igreja (Kirchplatz). Das Gotteshaus mit seinen hohen Zwillingstürmen wurde 1541 im Stil des Barock errichtet; eine große Freitreppe aus weißem Stein führt zum Eingang hinauf.
Hinter der Kirche mutet das Viertel Fontainhas mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen und weißgekalkten, dicht gedrängt stehenden Häusern fast mediterran an. Außerdem lohnt sich ein Bummel auf der Uferpromenade Campal. Hier steht der Idalcao-Palast, bis 1759 Residenz des Vizekönigs. Schaut man den Fluss hinauf, so sieht man in der Ferne das Aguada Fort, eine mächtige ehemalige Bastion, in der heute ein Hotel eingerichtet ist.
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tiananmen.org.cnDas “Tor des Himmlischen Friedens”(Tian’anmen) beherrscht die Nordseite von Pekings Hauptplatz. 1417 wurden der terrassenförmige Unterbau und die säulengestützte Holzkonstruktion mit ihrem Stufendach angelegt, 200 Jahre später erneuert. Vom Balkon des 34 Meter hohen Tores rief Mao Zedong 1949 die Volksrepublik aus, heute ist das Bauwerk selbst im Staatswappen abgebildet. Der Platz umfasst ein Areal von 30 Hektar, seinen Abschluss im Süden bildet seit 1977 das Mao-Mausoleum.
Am 3./4. Juni 1989 erlangte der Tian’anmen-Platz traurige Berühmtheit - als Schauplatz eines grauenvollen Massakers der Armee an Oppositionellen und Studenten, die für mehr Demokratie demonstriert hatten.
Ponda kann mit Fug und Recht als Zentrum des Hinduismus auf Goa bezeichnet werden. Die meisten Tempel des kleinen Bundesstaates befinden sich in und um die Stadt. Obwohl die Portugiesen viel unternahmen, um die Goaner zum Katholizismus zu bekehren, sind heute wieder 65 % der Bevölkerung Hindus.
Der Shanta-Durga-Tempel in Kavalem, 2 km westlich von Ponda, ist der Göttin Durga geweiht. Der ursprüngliche, sehr alte Tempel war 1564 von den Portugiesen zerstört worden, das Götterbild jedoch wurde gerettet. Im Tempelneubau fällt besonders der schöne Lampenturm auf. Eine Besonderheit dieses Tempels ist, dass auch Mitglieder der Kaste der Unberührbaren das Sanctum Sanctorum betreten dürfen. Ein weiterer bedeutender Tempel ist der Nagesh-Tempel, 4 km nordwestlich von Ponda in reizvoller, fruchtbarer Umgebung gelegen. Der Tempel ist Shiva geweiht und in ganz Goa für sein besonders schönes Wasserbecken berühmt, über das Shivas Reittier, ein Nandi-Bulle aus schwarzem Granit, wacht.
Am Westhang des 3142 m hohen Vulkans Gunung Agung erstreckt sich auf 900 m Höhe Balis wichtigstes Heiligtum. Der Muttertempel der Balinesen besteht aus vielen einzelnen Komplexen, insgesamt zählt man über 200 Bauwerke! Historisch nachweisbar ist ein Heiligtum an dieser Stelle aus dem 11.Jh. Einmal alle hundert Jahre wurde hier das Eka Dasa Rudra zur Reinigung des Universums begangen. 1963 sollte das Ritual wieder abgehalten werden, doch die Götter zürnten, und der heilige Agung spie Feuer: 2000 Menschen in den Dörfern an seinen Flanken fanden in den Lavaströmen den Tod, Pura Besakih aber blieb wie durch ein Wunder verschont.
Die drei Hauptheiligtümer Besakihs sind dem Triumvirat der hinduistischen Götterwelt geweiht, nämlich dem Schöpfer Brahma, dem Erhalter Vishnu und dem Erneuerer Shiva. Im Pura Panataran Agung wird der Allmächtige Sang Hyang Widi Wasa in seiner Manifestation als Shiva verehrt, im Pura Kiduling Kreteng Brahma und im Pura Batu Madeg Vishnu. Das Innere der Tempelanlagen darf in der Regel nur von Hindus betreten werden.
Östlich von Chinatown, jenseits der Rizal Avenue, erstreckt sich das Stadtviertel Quiapo. Landesweit bekannt ist die auch als "Kirche des Schwarzen Nazareners" verehrte Quiapo-Kirche, die 1899 erbaut wurde. Freitags strömen Scharen von Pilgern hierher, um die lebensgroße Christus-Statue aus schwarzem Ebenholz anzubeten. Zweimal im Jahr, am 9. Januar und in der Woche vor Ostern, wogt eine Prozession durch die Straßen von Quiapo, und Tausende von Gläubigen versuchen, die angeblich wundertätige Figur zu berühren.
Vor der Kirche liegt die Plaza Miranda, einst sozialer Treffpunkt für die Stadtbewohner und Ort zahlreicher Festivitäten, bis bei einer politischen Veranstaltung im Jahre 1971 eine Bombe explodierte und acht Menschen tötete. Danach hat man die Plaza dem Verfall überlassen. Jahre später wurde sie jedoch renoviert und in einen römisch anmutenden Platz mit Säulen und Bögen verwandelt. In der Umgebung der Quiapo-Kirche wimmelt es von Kräuterverkäufern und Wahrsagern.
Das Raa-Atoll, 136 km vom Male International Airport entfernt, ist dank seiner Abgeschiedenheit touristisch noch weitgehend unentdeckt. Erst 2000 wurde die bis dahin unbewohnte Insel Meedhupparu zur Hotelinsel Meedhupparu Island Resort umgewandelt. Eine üppige Vegetation bietet Schatten und Abwechslung, auf der Inselmitte stehen viele Palmen. Das wachsende Interesse der Taucher und Schnorchler gilt jedoch dem Hausriff, das sich rings um die Insel ausbreitet. Nur 70-100 m weit vom Ufer entfernt, kann man es leicht über zwei Stege erreichen. Vor den Strömungen muss man sich allerdings in Acht nehmen.
Nichttaucher konzentrieren sich auf die Annehmlichkeiten des Inselresorts, das 215 locker in Bungalows verteilte Zimmer zählt: Swimmingpool und Poolbar, Bars, Disko, Fitnessstudio und Ayurveda-Einrichtungen garantieren Wohlfühlambiente. Sportliche Abwechslung wird auch geboten: Segeln, Windsurfen, Wasserski- und Kanufahren sowie Nachtfischen.
189673 Singapore
Tel. +65 63371886
Fax +65 63397650
E-Mail: singapore
raffles.comwww.raffleshotel.com
Der großzügige Park am Nordende des breiten Roxas Boulevard, im Volksmund auch Luneta genannt, ist ein beliebtes Ziel der Einheimischen für einen Spaziergang oder für eine kleine Verschnaufpause abseits des hektischen Verkehrs. Besonders am Wochenende nutzen viele Familien die schattigen Plätze für ein Picknick. Gegen Nachmittag versammelt man sich hier, um sich gemeinsam im Tai-Chi (Schattenboxen) oder in der Kriegskunst Arnis, einer Form des Stockkampfes, zu üben.
Auf der Freilichtbühne zwischen den beiden Gartenanlagen spielen sonntags ab etwa 18 Uhr Orchester auf. Das nicht nur akustische Vergnügen ist kostenlos. Der Park beherbergt zudem drei thematische Gärten: einen Chinesischen, einen Japanischen und einen Orchideengarten. Am Westrand erinnert das Rizal-Monument an den Nationalhelden José Rizal, der 1896 an dieser Stelle von der spanischen Kolonialregierung hingerichtet wurde. Seine sterblichen Überreste sind hier begraben.
Hier begann 1966 mit dem Bali Beach Hotel, einer Reparationsleistung der Japaner, der Tourismus auf Bali. Der hässliche Betonklotz blieb die einzige Bausünde auf der Insel, denn ein Gesetz verhinderte weitere Bauten, die über Palmenhöhe hinausgehen. Europäer kamen schon viel früher: Vicky Baum beschreibt in ihrem unbedingt lesenswerten Roman "Liebe und Tod auf Bali" den Alltag Sanurs, der belgische Maler Adrien Jean Le Mayeur gründete hier Anfang der 1930er-Jahre eine kosmopolitische Künstlerkolonie. Sein Wohnhaus am nördlichen Ende des Strandes ist heute Museum.
Der Strand ist breit und von einem Korallenriff geschützt, das sicheres Baden auch für Kinder ermöglicht. Die Kehrseite der Medaille: Bei Ebbe geht nichts. Wasserski und Paragliding sind möglich. Angeboten werden auch Bootsausflüge zum Tauchen am Riff. Sanur ist ein ruhiger Badeort mit schönen Unterkünften - viele davon direkt am Strand -, guten Restaurants und zahlreichen Geschäften - das Richtige für einen erholsamen (Familien-)Urlaub.
10330 Bangkok
Tel. +66 026872000
E-Mail: marketing
siamoceanworld.comwww.siamoceanworld.co.th
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-23 Uhr, Sa-So 10-22 Uhr
100091 Beijing
Tel. +86 10-62881144
Fax +86 10-62881077
www.summerpalace-china.com
Öffnungszeiten: Tgl. 7.30/8-16/17 Uhr
Trotz der offiziellen Empfangshallen gleich hinter dem Haupteingang im Osten ist die Anlage weit eher ein Park denn ein Palast - daher auch der Name Yiheyuan, “Garten zur Kultivierung der Harmonie”. Das reizvollste seiner zahllosen Bauwerke grenzt an den Ruhesitz der Kaiserinwitwe Cixi: die “Bemalte Galerie”, ein 728 Meter langer Korridor am Nordufer des Kunming-Sees, der mit 8000 mythologischen, Roman- und Landschafts-Szenen geschmückt ist. An seinem Ende liegt das berühmte Marmorschiff vor Anker, ein beliebtes Fotomotiv. In der "Halle der Jadewellen" hielt Cixi ihren reformeifrigen Neffen, Kaiser Guangxu, zehn Jahre lang gefangen.
Es lohnt zweifellos, durch den weitläufigen Park zu wandern, die "Gärten im Garten" zu entdecken, in der Suzhou-Straße am nördlichen Kanal zu sehen, wie die Konkubinen einkauften, oder auf dem See mit einem Ruderboot die Südseeinsel (Nanhudao) zu erreichen. Sie ist durch eine harmonisch geschwungene, reich verzierte 17-Bogen-Brücke mit dem Festland verbunden.
058793 Singapore
Öffnungszeiten: tgl. von etwa 7-12 und 16-21 Uhr
Getrennt durch den 5 km breiten und 600 m tiefen Vadhoo-Kanal schließt sich das kleinere Südmale-Atoll an das Nordmale-Atoll an. Das Atoll mit insgesamt 28 Inseln bietet 16 Hotelinseln, darunter einige der bekanntesten Namen.
Das idyllische Embudu im äußersten Nordosten, nur 10 km von Male entfernt, ist mit seinem schönen Hausriff und dem spektakulären Strömungstauchgang "Embudu Express" eine der bekanntesten Taucherinseln. In einem landschaftlich reizvollen Lagunengebiet liegt im Südosten des Atolls die Insel Olhuveli mit schönem Sandstrand. Ein malerisches Inselkleinod mit unzähligen Palmen ist das bei Windsurfern und Tauchern beliebte Fihalohi im Osten des Atolls. Gleich neben der Einheimischeninsel Guraidhoo liegt die Insel Kandooma mit sehr guter Erreichbarkeit schöner Tauchplätze.
Tel. +852 28490668
E-Mail: info
thepeak.com.hkwww.thepeak.com.hk
Öffnungszeiten: Peak Tram: tgl. 7-24 Uhr; Peak Tower: Mo-Fr 10-23 Uhr, Sa/So/Fei 8-23 Uhr
279-8511 Urayasu
Tel. +81 45-3305211
www.tokyodisneyresort.co.jp
Öffnungszeiten: täglich 8/9-20/22 Uhr
Balis zweitwichtigstes Touristenzentrum bietet eine wunderbare Symbiose aus Natur und Kultur. Inmitten von Reisfeldern, umgeben von kleinen Dörfern wie Campuan, Peliatan und Pengosekan, verlockt es zu Spaziergängen, kleinen Wanderungen oder Radtouren. Ubud ist das künstlerische Zentrum der Insel, wo die meisten Maler, Holzschnitzer, Tänzer und Gamelanmusiker leben. Jeden Abend werden hier mit die besten Tänze der Insel aufgeführt.
Der deutsche Maler Walter Spies und der Holländer Rudolf Bonnet gründeten hier in den 1930er-Jahren die Malschule Pita Maha, die die balinesische Malerei stark beeinflusste. Bilder europäischer und einheimischer Maler der verschiedensten Stilrichtungen sind in den Museen Ubuds ausgestellt: Puri Lukisan in der Ortsmitte, Museum Neka nördlich von Campuhan und das Agung Rai Museum of Art (ARMA) in Pengosekan. Zentrum von Shops und Restaurants ist die Monkey Forest Road - oft das Einzige, was Kurzbesucher von Ubud zu sehen bekommen.
Die prachtvollen Kirchen und Gebäude von Velha Goa, die dem Ort den Beinamen "Rom des Orients" einbrachten, sind das Vermächtnis der Portugiesen. Während ihrer Herrschaft im 16. und 17. Jh. blühte die Stadt, hier lebten mehr Menschen als im damaligen London.
Anziehungspunkt für ausländische Touristen und indische Pilger ist die Basilika von Bom Jesus, in der die sterblichen Überreste des hl. Franz Xaver in einem kostbaren Grabmal verwahrt werden. Der Heilige ist der Schutzpatron Goas. Die Sé-Kathedrale von 1619 ist Goas größter und bedeutendster Kirchenbau; besondere Aufmerksamkeit verdient der prächtige, reich vergoldete Schnitzaltar. Der Monte Santo (Heiliger Berg) war einst ein wichtiges geistliches Zentrum; vom Augustinerkloster steht heute jedoch nur noch ein Turm. Im nebenan gelegenen Stift der heiligen Monika befand sich eines der größten Nonnenklöster des portugiesischen Kolonialreiches. Hinter seinen Türmen steht am Rande einer Klippe die Ruine der Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. In einem Grabmal aus Alabaster ruht hier Dona Caterina, die Gattin des zehnten Vizekönigs. Sie war die erste Frau, die die beschwerliche Überfahrt nach Indien auf sich genommen hatte.
10600 Bangkok-Thonburi
Tel. +66 028911149
Öffnungszeiten: tgl. 7.30-17.30 Uhr
10400 Bangkok
Öffnungszeiten: tgl. 8-17 Uhr
10200 Bangkok
Tel. +66 022228181
Öffnungszeiten: tgl. 8.30-15.30 Uhr
10900 Bangkok-Chatuchak
Tel. +66 22714440
729826 Singapore
Tel. +65 62693411
E-Mail: info
zoo.com.sgwww.zoo.com.sg
Öffnungszeiten: tgl. 8.30-18 Uhr




