Die medizinische Versorgung birgt - zumindest in den großen Städten - keine Probleme. Jedes Hotel kann bei Notfällen einen in westlicher Medizin ausgebildeten Arzt und dazu auch einen Dolmetscher rufen. Da Behandlung und Medikamente sofort bezahlt werden müssen, ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ratsam. Apotheken führen zwar auch importierte Arzneien, regelmäßig benötigte Medikamente sollte man aber von zu Hause in ausreichender Menge mitnehmen. Im Pekinger Lufthansa Center gibt es ein International Medical Center, 50 Liangmaqiao Lu, Peking, Tel. 0086-10-64651561/2/3. In der Provinz Anhui wurden in letzter Zeit vermehrt Fälle der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) beobachtet. Achten Sie hier besonders auf entsprechende Hygiene (Hände!) und vermeiden Sie den Kontakt mit Erkrankten. Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht. Außerdem sind Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis sowie bei besonderer Exposition Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus ratsam.
Die medizinische Versorgung in Hongkong ist sehr gut. Die Ärzte sind mit westlicher oder chinesischer Medizin vertraut und sprechen meist auch Englisch. Medikamente erhält man häufig schon während der Behandlung beim Arzt oder in den gut sortierten Apotheken. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen.






