Die unscheinbare, 5 km lange Insel Cormorant Island, die man im Norden von Vancouver Island mit der Fähre von Port McNeill aus erreicht, birgt einen der größten Schätze indianischer Kunst. Im U'Mista Cultural Centre (http://www.umista.ca) der alten Kwakiutl-Siedlung Alert Bay ist ein einzigartiges Aufgebot von Masken und anderen Kultgegenständen versammelt, und zwar nicht hinter Glas, sondern offen daliegend. Sie waren 1922 bei einem illegalen Potlatch (großes Fest) konfisziert und erst 1979 den eigentlichen Besitzern zurückgegeben worden. Ein Teil dieser Sammlung befindet sich im Kwagiulth Museum auf Quadra Island.
Das U'Mista (was so viel bedeutet wie "sichere Heimkehr von jemandem, der in der Fremde war") ist ein eindrucksvoller Langhausbau mit einer Frontmalerei, die einen Donnervogel über einem Wal zeigt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Reihe von Totempfählen dicht am Strand. Im Gator Gardens Ecological Park gibt es mehrere kurze Naturpfade.
ON M5T 1G4 Toronto
Tel. +1 416-979-6648
www.ago.net
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10-17.30 Uhr, Mi 10-20.30 Uhr
An der Mündung eines engen Flusstales in den St. Lawrence River liegt das 1678 gegründete Dorf Baie-St-Paul. Bewaldete Hänge umrahmen den Ort, dahinter beginnt das Charlevoix, eine ursprüngliche Region mit subarktischer Flora und Fauna. 250 Jahre alte Holzhäuser, bemalt in fröhlichen Pastellfarben, gruppieren sich im Ort um die weiße Kirche mit den zwei Türmen.
Zahlreiche Galerien stellen die Gemälde einheimischer Künstler aus, zwei Kunsthallen, das Centre d’Art de Baie-Saint-Paul und das Musée d’art contemporain (beide in der Rue Fafar), zeigen u. a. die Werke der "Group of Seven" um Tom Thomsen, Lawren Harris und Arthur Lismer, denen Anfang des 20. Jhs. die Loslösung von der europäischen Kunstszene und die Entwicklung eines ganz eigenen kanadischen Stils gelang. Gelegenheit zur kontroversen Diskussion bietet sich in den freundlichen Künstlercafés in der Rue Fafar, die den Gedanken an das Pariser Künstlerviertel Montmartre wach werden lässt.
Wailuku
Tel. +1 888-994-3332
www.barkerville.com
In ihrer Blütezeit um 1870 war Barkerville die größte Stadt westlich von Chicago und nördlich von San Francisco. Der Goldrausch schwemmte schon im Jahr 1858 zahlreiche Glücksritter ins Land. Billy Barker, ein desertierter Seemann, nach dem die Stadt benannt ist, kam 1862. Er verjubelte die 600000 Dollar, die sein Claim hergab, und wurde schlussendlich in einem Armengrab bestattet. Als 1875 die Ressourcen erschöpft waren, leerte sich der Ort rasch und war um die Jahrhundertwende eine fast verlassene Geisterstadt. 1958 wurde sie zum Barkerville National Historic Park erklärt.
An die 100 Gebäude sind heute restauriert oder rekonstruiert. Das historische Museum befindet sich gleich am Parkeingang. Kostümierte Dorfbewohner vermitteln dem Besucher überall ein lebendiges Bild jener turbulenten Tage. Im Theatre Royal gibt es eine Show der Goldgräberzeit und im Richfield Courthouse wird der legendäre Richter Begbic durch einen Schauspieler verkörpert. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer Pfanne bewaffnet selbst sein Glück als Goldgräber zu versuchen.
33132 Miami
Tel. +1 305-577-3344
www.baysidemarketplace.com
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-22, Fr/Sa 10-23, So 11-21 Uhr
Honolulu
Tel. +1 514-286-0334
Fax +1 514-286-0967
E-Mail: info
boulevardsaintlaurent.comboulevardsaintlaurent.com
AB T2P 1J9 Calgary
Tel. +1 403-266-7171
E-Mail: info
calgarytower.comwww.calgarytower.com
Öffnungszeiten: Juni-Aug. tgl. 9-22, Sep.-Mai tgl. 9-21 Uhr (bei besonderen Events geschl.)
AB T2E 7V6 Calgary
Tel. +1 403-232-9300
Fax +1 403-237-7582
E-Mail: guestrelations
calgaryzoo.ab.cawww.calgaryzoo.org
Öffnungszeiten: tgl. 9-17 Uhr
AB T3B 5R5 Calgary
Tel. +1 403-247-5452
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winsportcanada.cawww.winsportcanada.ca
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-21, Sa/So 9-17 Uhr
Öffnungszeiten: Kennedy Space Center Visitor Complex: tgl. 9-18 Uhr
Winzige Dörfer, deren holzverschalte, spitzgiebelige Häuser sich rund um eine mächtige Kirche ducken, eingebettet in eine Landschaft, die 1988 zum UNESCO World Biosphere Reserve erhoben wurde, machen den Charme des Charlevoix aus. Hinter Ville de Québec beginnt diese Berglandschaft, die im Nordosten vom Saguenay-Fjord begrenzt wird.
Der mitten im Charlevoix gelegene Parc des Grands-Jardins (http://www.sepaq.com/pq/grj/fr), 50 km nördlich von Baie-Saint-Paul, bezaubert die Besucher mit einer an die Tundra erinnernden Vegetation. Ausgangspunkte der Touren sind die Besucherzentren Château Beaumont und Pied-des-Monts. Mit etwas Glück sieht man auch die kleine Karibuherde, die hier wieder angesiedelt wurde. Weitere Höhepunkte des Charlevoix sind die Felswände im Parc Régional des Hautes-Gorges (http://www.sepaq.com/pq/hgo/fr) und natürlich die Beluga-Wale, die in einer Population von 500 Tieren im Delta des St-Laurent leben, die Papeterie Saint-Gilles in Saint-Joseph-de-la-Rive(http://www.papeteriesaintgilles.com) sowie die Postkartendörfer Les Eboulements und Saint-Irénée.
ON M5V 2T6 Toronto
Tel. +1 416-868-6937
Fax +1 416-601-4722
E-Mail: sales
cntower.cawww.cntower.ca
Öffnungszeiten: Sa-Do 9-22 Uhr, Fr/Sa 9-22.30 Uhr
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Fax +1 760-786-3283
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Öffnungszeiten: Furnace Creek Visitor Center: tgl. 8-17 Uhr
Oahu
NY 10118 New York City
Tel. +1 212-736-3100
E-Mail: info
esbnyc.comwww.esbnyc.com
Öffnungszeiten: tgl. 8-2 Uhr, letzter Aufzug um 1.15 Uhr
FL 33034 Homestead
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Fax +1 305-242-7711
www.nps.gov/ever
Öffnungszeiten: Ernest Coe Visitor Center: Mitte April-Mitte Dez. 9-17 Uhr, sonst 8-17 Uhr
AB T2G 5E1 Calgary
Tel. +1 403-290-1875
Fax +1 403-265-6534
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fortcalgary.comwww.fortcalgary.com
Öffnungszeiten: tgl. 9-17 Uhr
BC V6B 1B6 Vancouver
Tel. +1 604-683-5650
Fax +1 604-683-4118
E-Mail: info
gastown.orgwww.gastown.org
Der kanadischen Hauptstadt Ottawa gegenüber, nur durch den Ottawa River getrennt, liegt Gatineau (ehemals Hull), eine der ältesten Siedlungen Québecs. Häuser aus der Zeit der Jahrhundertwende säumen die Straßen der Innenstadt, die man mit dem "Theophile" Trolley Bus, einer alten Straßenbahn, erkunden kann.
Absoluter Glanzpunkt der Stadt ist das Canadian Museum of Civilization (http://www.civilization.ca), dessen von Douglas Cardinal entworfenes Gebäude die von Wind, Wasser und Eis geformten Linien der kanadischen Landschaft wieder aufnimmt. Der Kultur der Indianer und Inuit wird breiter Raum eingeräumt - u. a. steht man vor der originalgetreuen Rekonstruktion eines Dorfes der Nordwestindianer und elf bis an die Decke reihenden Totempfählen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kanadische Siedlungsgeschichte. In einer Zeitreise erlebt man die Ankunft der Wikinger, schaut Walfängern über die Schulter und erlebt, wie Waldläufer, Pelzhändler und Holzfäller den harten Alltag in der noch jungen Kolonie meisterten. Das Children Museum ist bei jüngeren Besuchern sehr beliebt - Anfassen und Mitmachen sind hier Pflicht!
Tel. +1 250-837-7500
Fax +1 250-837-7536
E-Mail: revglacier.reception
pc.gc.cawww.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/glacier/index.aspx
Öffnungszeiten: Rogers Pass Centre: wg. Renovierung geschl.; Glacier Park Lodge: Mai-Mitte Juni u. Mitte Sept.-Nov. 9-17 Uhr, Mitte Juni-Mitt Sept. 8-18 Uhr, Dez.-Apr. 7-17 Uhr
Wer extreme Wetterbedingungen nicht scheut - an zwei von drei Tagen regnet oder schneit es dort -, kommt im Glacier N. P. voll auf seine Kosten. Die raue Gebirgswelt der Selkirk Mountains bietet nicht nur 400 unwegsame Gletscher, sondern auch 140 km Wanderwege - und manchmal sieht man von Weitem sogar einen Schwarzbären und Grizzly.
Der von Vancouver nach Banff in Alberta führende Trans-Canada Highway wird im Glacier N.P. zu einer der schönsten Bergstraßen der Welt. Sie folgt der Trasse der Canadian Pacific Railway (1885), die nach zahlreichen Lawinenunfällen im Passbereich durch den 8 km langen Connaught-Tunnel, den längsten Eisenbahntunnel Kanadas, geführt wurde. Zumindest am höchsten Punkt, dem 1327 m hohen Rogers Pass, sollte man im Visitor Center einen Stopp einlegen, wo ein Denkmal aus zwei gekreuzten Bogen an die Fertigstellung der Straße (1962) erinnert. Hier gibt es eine informative Ausstellung mit Filmvorführungen zur Erschließung der Region. Im Sommer geben Ranger nützliche Wandertipps.
AB T2G 0P3 Calgary Convention Centre, Calgary
Tel. +1 403-268-4100
Fax +1 403-265-9769
E-Mail: glenbow
glenbow.orgwww.glenbow.org
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-17 Uhr, So 12-17 Uhr
Tel. +1 415-921-5858
www.goldengatebridge.org
Öffnungszeiten: Customer Service Center: Mo-Fr 7-19, Sa 8-18 Uhr, So geschl.
CA 90027 Los Angeles
Tel. +1 213-473-0800
www.griffithobs.org
Öffnungszeiten: Mi-Fr 12-22, Sa/So 10-22 Uhr
Die Heimat der Haida-Indianer, in ihrer Sprache Haida Gwaii, ist ein Naturparadies ersten Ranges. Man erreicht die Gruppe von rund 150 dicht bewaldeten Inseln im nördlichen Pazifik mit der Fähre von Prince Rupert aus. Queen Charlotte ist die größte Stadt auf Graham Island, der nördlichen der beiden Hauptinseln. Im nahe gelegenen Ort Skidegate zeigt das Haida Gwaii Museum die Kultur der ehemals kriegerischen Haida, die mit ihren seetüchtigen Zedernholzkanus sogar auf Waljagd gingen. Zu sehen sind unter anderem Schnitzereien, Flechtarbeiten und eine Reihe imposanter Totempfähle.
Auf Moresby Island im Süden ist es den streitbaren Haida gelungen, im Kampf gegen die Holzindustrie die Einrichtung des South Moresby Gwaii Haanas National Park Reserve (http://www.pc.gc.ca/pn-np/bc/gwaiihaanas/natcul/natcul1.aspx) durchzusetzen. Die wild zerklüftete Landschaft gilt als ein ideales Kajakrevier. Auf Anthony Island (Skun Gwai) kann man das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Ninstints besuchen, ein gut erhaltenes Dorf mit 32 Totempfählen und 10 Langhäusern.
Tel. +1 808-572-4400
www.nps.gov/hale
Öffnungszeiten: Haleakala Visitor Center 5.30-15 Uhr, Park ganztägig
Tel. +1 808-985-6000
Fax +1 808-985-6004
www.nps.gov/havo
Öffnungszeiten: Kilauea Visitor Center, tgl. 7.45-17 Uhr; Jaggar Museum, tgl. 8.30-20 Uhr
AB T2V 2X3 Calgary
Tel. +1 403-268-8500
Fax +1 403-268-8501
E-Mail: info
heritagepark.ab.cawww.heritagepark.ab.ca
Öffnungszeiten: 21. Mai-5. Sept. tgl. 10-17 Uhr im Sommer, sonst nur Gasoline Alley Museum, Haskayne Mercantile Block und Gaststätten geöffnet
CA 90028 Los Angeles
Wailuku
CA 90036 Los Angeles
Tel. +1 323-857-6000
E-Mail: publicinfo
lacma.orgwww.lacma.org
Öffnungszeiten: Mo/Di und Do 12-20, Fr 12-21, Sa/So 11-20 Uhr
Wailuku
FL 33130 Miami
Tel. +1 305-375-3000
Öffnungszeiten: Miami Art Museum: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa/So 12-17 Uhr; Historical Museum of Southern Florida: Di-Fr 10-17, Sa/So 12-17 Uhr
10028 New York City
Tel. +1 212-535-7710
www.metmuseum.org
Öffnungszeiten: Mo geschlossen, So/Di-Do 9.30-17.30, Fr/Sa 9.30-21 Uhr
FL 33149 Miami
Tel. +1 305-361-5705
www.miamiseaquarium.com
Öffnungszeiten: Tgl. 9.30-18 Uhr
Molokai
QC H3G 1J5 Montréal
Tel. +1 514-285-2000
www.mbam.qc.ca
Öffnungszeiten: Di 11-17 Uhr, Mi-Fr 11-17 bzw. 21 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr
CA 90012 Los Angeles
Tel. +1 213-626-6222
Fax +1 213-620-8675
www.moca.org
Öffnungszeiten: Mo/Fr 11-17, Do 11-20, Sa/So 11-18 Uhr
Toronto
ON M3C 1T3 Toronto
Tel. +1 416-696-1000
E-Mail: contact.centre
ontariosciencecentre.cawww.ontariosciencecentre.ca
Öffnungszeiten: tgl. 10-17 Uhr
BC V0R 3A0 Ucluelet
Tel. +1 250-726-3500
Fax +1 250-726-3520
E-Mail: pacrim.info
pc.gc.cawww.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/pacificrim/index.aspx
Ausdauernde Strandwanderer finden im Pacific Rim N.P., der sich 130 km an der Westküste von Vancouver Island entlangzieht, jede Menge Bewegungsfreiheit. Der berühmte West Coast Trail im südlichen Teil führt zwischen Bamfield und Port Renfrew über eine Strecke von fast 80 km, für die man je nach Kondition fünf bis acht Tage braucht. Die Anforderungen in diesem zum Teil schwierigen Gelände sind, besonders bei häufigem Regen, hoch. Der gesamte Proviant muss mitgeführt werden. Eine Anmeldung bei der Parkverwaltung ist erforderlich.
Der mittlere Teil des Parks, die Broken Group Islands im Barclay Sound, ist mit an die 100 Inseln ein ideales Seekajak-Revier. Für kürzere Wanderungen eignet sich der 16 km lange, zwischen Ucluelet und Tofino gelegene Long Beach. Auch hier findet man weit geschwungene Strände mit Bergen von Treibholz und Gezeitentümpel voller Leben. Ferner kann man Robben, Seelöwen sowie im Frühling und Herbst auch Wale beobachten.
QC G4X 1A9 Gaspé
Tel. +1 418-368-5505
Fax +1 418-368-6837
E-Mail: parcscanada-que
pc.gc.cawww.pc.gc.ca/forillon
Am äußersten nordöstlichen Zipfel der Gaspé-Halbinsel erstreckt sich der 240 Quadratkilometer große Nationalpark Forillon, der als einer der landschaftlich schönsten in ganz Kanada gilt: Jäh steigen die Klippen aus dem Atlantik auf; hier nisten Tausende von Kormoranen, Papageientauchern und Möwen; vor der Küste kann man mit ein wenig Glück Wale und Seehunde beobachten. In ausgedehnten Terrassen fällt das Land vom Nordwesten zum Ufer des St-Laurent ab.
Im Landesinneren leben Elche, Hirsche, Schwarzbären, Füchse, Biber und Koyoten im Schutz der majestätischen Nadelwälder. Ihre Spuren sind entlang der abwechslungsreichen Trails an vielen Stellen zu sehen. Nicht nur die Naturschönheit, sondern auch geschichtsträchtige Punkte werden in diesem Park geschützt, und so beginnt einer der schönsten Wege bei einem Fischerdorf, dessen Häuser aus dem 19. Jh. liebevoll rekonstruiert wurden.
QC G4V 2E4 Sainte-Anne-des-Monts
Tel. +1 418-763-7494
Fax +1 418-763-9492
E-Mail: parc.gaspesie
sepaq.comwww.sepaq.com/pq/gas/fr
Rund um die bis in den Juni hinein mit Schnee bedeckten Gipfel des Mont-Albert und des 1270 m hohen Mont-Jacques Cartier erstreckt sich der 800 Quadratkilometer große Parc de la Gaspésie südlich von Sainte-Anne-des-Monts. Nur wenige Menschen leben hier, zu rau und unwirtlich ist das Klima, und trotz der geringen Berghöhe wirkt der Park hochalpin.
Sehr wohl fühlen sich jedoch die sonst viel weiter nördlich heimischen Karibus, die man hier neben Weißwedelhirsch und Elch beobachten kann. Zahlreiche Trails führen durch ausgedehnte Kiefern- und Fichtenwälder, in deren Schutz seltene prähistorische Pflanzenarten gedeihen, und schlängeln sich an eisigen, forellenreichen Bergseen entlang. Mit etwas Glück kann man hier Kanadabiber beim Dammbau sehen. Die Wege enden auf einem felsigen Hochplateau, auf dem nur subarktische Tundrenvegetation und zwergenhafte, vom Wind gekrümmte Bäume gedeihen.
QC G9N 6T9 Shawinigan
Tel. +1 819-538-3232
Fax +1 819-536-3661
E-Mail: parcscanada-que
pc.gc.cawww.pc.gc.ca/fra/pn-np/qc/mauricie/index.aspx
Öffnungszeiten: Centre d'acceuil: 14.-27.Mai So-Do 9-16.30, Fr 9-21.30 Uhr, 28.Mai-6.Sept. tgl. 7-21.30 Uhr, 7.Sept.-17. Okt. So-Do 9-16.30, Fr 9-21.30 Uhr
Nördlich von Trois-Rivières, auf halber Strecke zwischen Montréal und Ville de Québec, liegt das 536 Quadratkilometer große Nationalparkgebiet de la Mauricie. Gletscher haben die Landschaft geformt, in zwei tiefen Tälern fließt der Rivière St-Maurice dahin, in seinen schäumenden Stromschnellen wird jedes Jahr ein dreitägiges Kanurennen ausgetragen.
Eine Kette von lang gezogenen schmalen Seen, die sich durch schier endlose Wälder schlängelt, bietet Gelegenheit zu ausgedehnten, entspannten Kanutouren. Ein besonderes Erlebnis ist der Lac Wapizagonke, dessen kleine Inseln, einsame Sandstrände und rauschende Wasserfälle nur vom Kanu aus zu erkunden sind. 193 Vogelarten, Elche, Schwarzbären, Luchse und Koyoten sind im Naturschutzgebiet heimisch. Im Winter durchziehen die Spuren von Cross-Country-Skiläufern die Schnee bedeckten Weiten, im Sommer kommen Angler, Wanderer und Camper auf ihre Kosten.
QC H1V 3N7 Montréal
Tel. +1 514-252-4141
Fax +1 514-252-0372
E-Mail: rio
rio.gouv.qc.cawww.rio.gouv.qc.ca
Kamuela
Kleine Kunstgewerbeläden und lauschige Restaurants säumen die Straßen des geschäftigen, bei Touristen überaus beliebten Fischerörtchens im äußersten Osten Québecs. Berühmt geworden ist das Städtchen durch den Rocher Percé, einen fast 100 m hohen rosafarbenen Monolithen, in den Wind und Wasser einen Torbogen gefressen haben. Er gilt nach den Niagara-Fällen als meistfotografiertes Motiv in Kanada. Bei Ebbe kann man den Felsen zu Fuß erreichen.
Vom Hafen aus starten Boote zur vorgelagerten Ile-Bonaventure, wo im Sommer eine riesige Kolonie von Basstölpeln brütet - mit 28000 Tieren ist sie die größte in Nordamerika. Jedes Frühjahr kommen die nordatlantischen Seevögel mit einer Flügelspannweite von über 2 m aus ihrem mexikanischen Winterquartier hierher, um ihre Jungen aufzuziehen. Eine weitere Attraktion ist der 320 m hohe Mont Sainte-Anne, von dessen Spitze sich ein herrlicher Blick auf Land und Meer erschließt; das Panorama hat schon Maler und Bildhauer aus ganz Nordamerika fasziniert.
HI 96762 Laie, Oahu
Tel. +1 808-293-3333
Fax +1 888-722-7339
E-Mail: internetrez
polynesia.comwww.polynesia.com
Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 11.45 Uhr
Tel. +1 808-328-2288
www.nps.gov/puho
Öffnungszeiten: tgl. 7-20 Uhr; Visitor Center tgl. 8-17.30 Uhr
ON M5V 1J1 Toronto
Tel. +1 416-341-2770
Fax +1 416-341-3110
www.rogerscentre.com
Öffnungszeiten: Die Zeiten für die Führungen variieren täglich (Infos auf der Webseite); bei Veranstaltungen keine Führungen
ON M5V 1H9 Toronto
Tel. +1 416-872-1212
Fax +1 416-593-7759
E-Mail: customerservice
ticketking.comwww.mirvish.com
ON M5S 2C6 Toronto
Tel. +1 416-586-8000
www.rom.on.ca
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-17.30 Uhr, Fr 10-20.30 Uhr, Sa/So 10-17.30 Uhr
CA 94103 San Francisco
Tel. +1 415-357-4000
Fax +1 415-357-4037
www.sfmoma.org
Öffnungszeiten: Mo/Di und Fr-So 10-17.45, Do 10-20.45 Uhr, Mi geschl., im Winter ab 11 Uhr
HI 96795 Waimanalo, Oahu
Tel. +1 866-259-2500
www.sealifeparkhawaii.com
Öffnungszeiten: tgl. 10.30-17 Uhr
NY 10128 New York City
Tel. +1 212-423-3618
E-Mail: visitorinfo
guggenheim.orgwww.guggenheim.org
Öffnungszeiten: So-Mi und Fr 10-17.45, Sa 10-19.45 Uhr
AB T2G 2W1 Calgary
Tel. +1 403-261-0101
Fax +1 403-265-7197
calgarystampede.com
NY 10004 New York City
Tel. +1 212-363-3200
E-Mail: feedback
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Öffnungszeiten: tgl. 9.30-17 Uhr
BC V6A 3Z7 Vancouver
Tel. +1 604-443-7443
Fax +1 604-443-7430
E-Mail: info
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17, Sa/So/Fei 10-18 Uhr
AB T2P 2C4 Calgary
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calgaryscience.cawww.calgaryscience.ca
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getty.eduwww.getty.edu
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17.30, Sa 10-21, So 10-17.30 Uhr
NV 89109 Las Vegas
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Fax +1 702-414-1100
E-Mail: reservations
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Öffnungszeiten: Sommer: tgl. 10-17 Uhr, Di bis 21 Uhr; Winter: Mi-So 11-17 Uhr, Di 11-21 Uhr
CA 91602 Los Angeles
Tel. +1 800-864-8372
www.UniversalStudiosHollywood.com
Öffnungszeiten: tgl. 10-17/18/19, im Sommer 9-20/21 Uhr
Oahu
Gleichermaßen beliebt bei Einwohnern wie Touristen, hat Victoria viel vom Charme des "Merry Old England" bewahrt. Da gibt es Doppeldeckerbusse, einen Ableger des Royal London Wax Museum (http://www.waxmuseum.bc.ca, vorübergehend geschlossen), rote Ziegelhäuser und liebevoll gepflegte Gärten. Die älteste Siedlung von B.C. erlebte während des Goldrauschs einen gewaltigen Aufschwung und wurde 1868 Hauptstadt der neu gegründeten Kronkolonie British Columbia.
Das historische Zentrum am Inner Harbour kann bequem zu Fuß erkundet werden. Unübersehbar sind die viktorianischen Parliament Buildings (1898) wie auch das riesige efeubewachsene Empress-Hotel (1905; http://www.fairmont.com/empress) im Château-Stil. Dort kann man stilvoll Tee trinken, aber auch qualitätvolle Indianerkunst kaufen. Nicht weit davon entfernt bietet das Royal British Columbia Museum (http://www.royalbcmuseum.bc.ca) einen faszinierend aufbereiteten Überblick über die Siedlungsgeschichte und die Kunst der Nordwestküstenindianer. Zum Museum gehört der Thunderbird Park mit einer Reihe imposanter Totempfähle. Am Market Square gibt es hübsche Cafés und eine Einkaufsmall, die Chinatown unmittelbar daneben ist die älteste Kanadas.
www.ville.quebec.qc.ca
"La Charmante" heißt Ville de Québec, denn schließlich befinden wir uns im Zentrum des französischsprachigen Kanada. Fast mittelalterlich wirkt die Stadt mit ihren kopfsteingepflasterten engen Gassen und schmalen Häusern - sie ist so einzigartig, dass die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Hoch über dem Rivière Saint-Laurent thront die Zitadelle auf dem Cap Diamant, gleich daneben erhebt sich die Silhouette des Luxushotels Château Frontenac, das zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Eine brillante Darstellung der Landes- und Stadtgeschichte gibt das Musée de la Civilisation (http://www.mcq.org), das heutige Québec erlebt man am besten rund um die Place d’Armes mit ihren rotgedeckten Häusern oder in den bunten Läden der Rue du Petit-Champlain. Nachts wird die Grande Allée zur beliebten Flaniermeile, gemütlicher geht es in den Bistros der Rue Saint-Jean zu. Die ganze Stadt feiert ausgelassen den Winterkarneval, dann wacht Bonhomme, ein riesiger Schneemann, über Eisskulpturen-Wettbewerb und Feuerwerk, Schneebaden und Schlittenrennen.
FL 33129 Miami
Tel. +1 305-250-9133
Fax +1 305-285-2004
E-Mail: vizcayainformation
vizcayamuseum.orgwww.vizcayamuseum.org
Öffnungszeiten: Tgl. 9.30-16.30 Uhr
Oahu
BC V0E 1N0 Clearwater
Tel. +1 604-674-3334
E-Mail: info
wellsgray.cawww.wellsgray.ca
Öffnungszeiten: Info Centre: tgl. Mitte Mai-Mitte Okt. 9-18.30 (Juni-Sept. länger geöffnet)
Dass der riesige Wells Gray Provincial Park - zu Unrecht - relativ wenig besucht wird, liegt wohl daran, dass es die meisten Reisenden Richtung Osten gleich nach Banff und Jasper zieht. Den geduldigeren Besucher erwartet hier jedoch eine atemberaubende Landschaft mit dichten Wäldern, Bergseen, Wasserfällen und Vulkankegeln. Es gibt Schwarzbären, Grizzlys, Wölfe, Koyoten und Bergziegen.
Den Hauptzugang im Süden erreicht man auf einer Stichstraße von Clearwater aus. Sie führt zuerst durch den kleinen Spahats Creek Provincial Park, in dem der Spahats River einen 122 m tiefen Canyon in die Lavaformation gegraben hat. Auf der 60 km in den Park führenden Straße erreicht man zunächst die Dawson Falls (18 m), dann die spektakulären Helmcken Falls (137 m) und schließlich den Clearwater Lake, wo es Gelegenheit zu Bootsrundfahrten und Kanuerkundungen gibt. Am Ende des östlichen Zugangs in den Park, der von Blue River abzweigt, führt ein Fußweg zum herrlich gelegenen Murtle Lake.
Tel. +1 250-343-6783
Fax +1 250-343-6012
E-Mail: yoho.info
pc.gc.cawww.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/yoho/index.aspx
Öffnungszeiten: tgl. 9-16/17 Uhr, 18.Juni-5.Sept. 9-19 Uhr
"Yoho", den Ruf der Bewunderung, mit dem die Cree-Indianer dieser Bergregion den Namen gaben, wird leicht nachvollziehen können, wer auf dem Trans-Canada Highway zum Yoho N. P. fährt. Mit seinen dreißig über 3000 m hohen Bergen hat er eine spektakuläre Naturkulisse zu bieten. Ein fantastisches Schauspiel sind die tosenden Wasserfälle, allen voran die 380 m hohen Takakkaw Falls, die man über steile Serpentinen auch mit dem Auto erreichen kann.
Die Spiegelung der Gletscherberge kann man besonders schön am türkisfarbenen Emerald Lake genießen, um den ein Rundwanderweg führt. Unterkünfte gibt es vom Campingplatz bis zu exklusiven Lodges in Hülle und Fülle. Der einzige Ort im Park ist Field, in dessen Nähe sich auch das Visitor Center befindet. Eine Sehenswürdigkeit anderer Art sind die einzigartigen Spiraltunnel, mit denen man der Eisenbahn den Aufstieg zur Passhöhe (1647 m), die übrigens auch die kontinentale Wasserscheide ist, erleichtert hat.
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