Deutschland liegt in der gemäßigt kühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem osteuropäischen Kontinentalklima. Mit zunehmender Entfernung von der Küste nimmt die Ausprägung der Jahreszeiten mit warmen Sommern und kalten Wintern zu. Im Binnenland ist das Wetter auch weniger wechselhaft. Atlantische Tiefausläufer erfassen das Land besonders im Winterhalbjahr und bringen ergiebige Niederschläge an der Westseite der Mittelgebirge und im Alpenraum. Beim Vordringen polarer Kaltluft gibt es auch Schneefälle bis ins Flachland. Im Sommer überwiegen die Hochdruckwetterlagen, die trocken-warme Luft aus dem Osten oder feucht-schwüle aus dem Südwesten heranführen. Deutschlands wärmste Regionen sind der Oberrheingraben im Südwesten und bei Föhn, einem warm-trockenen Fallwind aus dem Süden, das Alpenvorland.
Entsprechend den klimatischen Schwankungen ist die beste Reisezeit für Deutschland stark von der Urlaubsregion und -art abhängig. Wintersportler finden in den Alpen von Dezember bis März die besten Bedingungen vor, Badeurlauber an Nord- und Ostsee von Juni bis September. Wanderer und Radfahrer haben von Mai bis Anfang Oktober die meiste Freude, und für Kulturinteressierte eignet sich das ganze Jahr zum Sightseeing.






