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Spanien - Polyglott Top12-Tipps

Barcelona

Antoni Gaudí und Barcelona – zwei Namen, die zusammengehören: Die Sagrada Família, der Park Güell oder die Casa Milà des katalanischen Jugendstil-Architekten sind Meilensteine urbaner Baukunst. Großstädtisch zeigt sich die Metropole beim Flanieren und Shoppen auf den Rambles; Oasen bieten das Barri Gòtic und die Stadtstrände.

València und Costa Blanca

Eine Stadt voller Licht und Kontraste – im Zentrum: gotische Paläste und Kirchen, einer der schönsten Märkte am Mittelmeer und der Duft von Orangenbäumen auf sonnigen Altstadtplazas. Im Südosten erhebt sich die postmoderne »Stadt der Künste und der Wissenschaften« des Star architekten Santiago Calatrava. Badewetter bis weit in den Herbst hinein bieten die Strände der Costa Blanca, und an der Albufera-Lagune von El Palmar gibt es die echte valencianische Paella.

Madrid

Das Museo del Prado, die Sammlung Thyssen-Bornemisza und das Centro de Arte Reina Sofía – dieses Dreieck der großen Kunst (u.a. mit Werken von Goya, Picasso und Dalí) allein ist schon eine Reise wert. Außerdem legendär sind das nimmermüde Madrider Nachtleben sowie die multikulturelle Musik-, Theater- und Modeszene, die in Europa Maßstäbe setzt. Dazu gibt es die besten Weine und Tapas – Städtereisender, was willst du mehr?

Salamanca

In der kastilischen Stadt am Río Tormes steht seit 1218 die traditionsreichste Universität Spaniens, hier spricht man das reinste Castellano, hierher kommen Studenten und Sprachschüler aus aller Welt. Sehenswert ist u.a. die wunderbare Plaza Mayor, die wegen ihrer perfekt geschlossenen Form als Vorbild für zahlreiche Plätze in der Neuen Welt diente.

Toledo

Toledo, im Mittelalter Spaniens politisches und geistiges Zentrum, begeistert heute durch sein geschlossenes Stadtbild, die grandiose gotische Kathedrale, die Synagoge im Mudéjar-Stil und viele andere Architekturjuwelen aus früheren Zeiten. Keinesfalls verpassen sollte man das Museo de El Greco – in Toledo schuf »der Grieche« die wichtigsten seiner expressiven Meisterwerke.

Granada

Ein absolutes Muss in Granada: die Alhambra. Die Residenz ist mit ihren Brunnen, stillen Patios und von Mosaiken überzogenen Sälen ein einzigartiges Zeugnis arabischer Lebensart. Einen Paradeblick auf die Alhambra mit der schneebedeckten Sierra Nevada bietet der Mirador de San Nicolás. Im Stadtteil Albaicín, dem Maurenviertel, kann man in marokkanischen Teestuben glatt vergessen, auf welcher Seite der Meerenge man sich befindet.

Sevilla

Andalusiens lebensfrohe Hauptstadt ist geprägt vom Erbe des Orients, ihr Wahrzeichen ist die Giralda, ehemals Minarett, heute Glockenturm der gewaltigsten gotischen Kathedrale Spaniens. Ein weiterer Glanzpunkt Sevillas: der maurische Alcázar mit seinen Prunksälen und üppigen Gärten. Der heiteren Grundstimmung Sevillas spürt man am besten in einer der vielen Bars oder in den Flamenco-Lokalen im Barrio de Santa Cruz nach.

Córdoba

Im arabischen Spanien war Córdoba die bedeutendste Stadt Europas – Wissenschaft, Handel und Kultur florierten prächtig. Zeugnis der ruhmreichen Vergangenheit ist die Mezquita, einst Moschee, heute Kathedrale. Ihr Innenraum, ein steinerner Wald aus Säulen und rot-weißen Hufeisenbögen, ist schlicht einzigartig. Ebenso schön: das labyrinthische alte Judenviertel Judería mit seinen weißen Häusern, blumengeschmückten Innenhöfen und Lädchen für Silberschmuck und Leder.

Bilbo

Der einstige Moloch der Schwerindustrie ist ein Touristenziel geworden, und das liegt nicht nur am spektakulären Blickfang des Museo Guggenheim, sondern auch an der freundlichen, unprätentiösen Wesensart der Stadt. Vor allem die Siete Calles am Río Nervión sind zu jeder Tageszeit einen Bummel wert. Beinahe süchtig werden könnte man nach baskischen Pintxos: Die kunstvoll auf Weißbrotscheiben drapierten Leckereien gelten als Krönung der spanischen Tapas-Küche.

Santillana del Mar und Costa Verde

Gepflasterte Gassen, prächtige Adelspaläste und blumenüberrankte Balkone – Santillana del Mar mag wie ein mittelalterliches Freiluftmuseum wirken. Wer allerdings über Nacht in dem von Tagesausflüglern überfluteten Städtchen bleibt, wird ein intaktes und sehr entspanntes Santillana kennenlernen. In der nahen Umgebung locken die schönsten unverbauten At lantikstrände der Costa Verde.

Picos de Europa

Der größte spanische Nationalpark mit seinen über 2600 m hohen Kalksteingipfeln ist schon von der Küste aus gesehen eine wahre Pracht. Eine atemberaubende Seilbahnfahrt führt von Fuente Dé zum Mirador del Cable. Für Bergsportler sind die Picos mit ihrer Vielzahl von Berghütten ein ideales Revier – zahlreiche Wanderwege und Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade er schließen den Nationalpark.

Santiago de Compostela

Millionen von Pilgern zieht es jedes Jahr ans Westende Europas – die grandiose Praza de Obradoiro vor der Kathedrale mit dem Grab des hl. Jakobus muss man einfach gesehen, die Euphorie unter den frisch angekommenen Pilgern erlebt haben. Zur äußerst jugendlichen Stimmung in der malerischen Altstadt tragen die vielen netten Tascas und Tapas-Bars mit typisch galicischer Küche bei.

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