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Chile - Polyglott Top12-Tipps

Santiago de Chile

Die prachtvolle Casa Real de la Aduana, heute das präkolumbische Museum, bietet einen guten Überblick über die alten Kulturen ganz Lateinamerikas. Sakrale Kunst zeigt die älteste Klosterkirche Santiagos, die Iglesia San Francisco in ihrem kleinen Museum. Im Mercado Central können die frischen Landesfrüchte und typische Gerichte probiert werden.

Das Maipo-Tal

Bei Pirque wartet das größte Weingut Chiles – mit 4000 ha Rebfläche –, die Viña Concha y Toro, mit einem Begrüßungstrunk. Danach erfahren die Besucher Details über die faszinierende Tradition und Kultur des Weinbaus. Auf der Weiterfahrt lernt man die Schönheit des sich verengenden Andentals, des Cajón del Maipo, kennen. Von hier lassen sich viele spektakuläre Ausflüge in das Hochgebirge unternehmen.

Isla Negra

Wegen des Badens zieht es die wenigsten ausländischen Gäste in den ruhigen Strandort am Pazifik. Hier hat Pablo Neruda eines seiner Häuser bauen lassen und ein Besuch offenbart die Sammellei denschaft und die Lebenslust des berühmtesten chilenischen Dichters und Nobelpreisträgers für Literatur. Eine Sammlung von Galionsfiguren, darunter auch einer männlichen, die angeblich Francis Drake darstellen soll und kunstvolle mexikanische Gläser sind die Höhepunkte.

Lauca Nationalpark

Die atemberaubende Hochgebirgswelt im Parque Nacional Lauca zeigt in fast 5000 m Höhe eine eigen artige Flora, z. B. die hellgrünen Polster der Yareta, und vielseitige Fauna. Hier weiden Vikunjas, Alpakas und Lamas. Berühmt ist die Re gion auch für ihre alten Dorfkirchen, z. B. in Parinacota.

San Pedro de Atacama

Das bedeutendste Museum für präkolumbische Kultur des Hochlands, die weite, einsame Salzwüste, kleine Indianerdörfer mit ihren weißen Adobehäusern und originellen Kirchen und Friedhöfen, sprudelnde Geysire auf 5000 m Höhe am Tatio-Vulkan, einsame Gebirgstäler mit Vikunjas, Kondoren, Füchsen und Fla mingos – all das macht die Oase San Pedro de Atacama und deren Umgebung so attraktiv. Zwei Passstraßen führen von hier nach Argentinien.

Sternwarten

Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Blick in den klarsten Sternenhimmel der Welt hier in Nordchile. Der Besuch eines modern ausgestatteten Planetariums ist ein unvergessliches Erlebnis. Man muss sich allerdings weit im Voraus anmelden, um zu einem Besuch zugelassen zu werden. Die Mühe lohnt sich: La Silla, Tololo und Mamalluca liegen in einer der trockensten und staubfreiesten Gegenden der Welt, in der Nähe des Valle del Elqui.

Nationalpark Conguillío

Über drei verschiedene Abfahrten von der Panamericana (am sichersten im Geländewagen) lässt sich der Nationalpark in den Sommermonaten leicht erreichen. Eine Märchenlandschaft öffnet sich mit dem rauchenden Vulkan Llaima, der Sierra Nevada, vielen Seen, die sich durch Schneeschmelze nach den Vulkanausbrüchen gebildet haben. Die Vielfalt der Sportmöglichkeiten ist groß, auch gibt es zunehmend Wanderwege.

Lago Villarrica

Hier eröffnet sich das Vorzeigepanorama der beliebten chilenischen Seenregion: Wälder mit einheimischen Bäumen – z. B. verschiedene Arten der Südbuchen (Nothofagus) –, Seen, reißende Flüsse, und meist steigt aus der verschneiten Vulkankuppe Rauch auf. Dieses sehr beliebte und malerische Feriengebiet bietet alle Sport- und Ausflugsmöglichkeiten, von der Vulkanbesteigung über Thermalbaden, vom Rafting bis zum Reiten und Wandern. Ein neues Zentrum erschließt den Vulkan für Skifahrer.

Nationalpark Vicente Pérez Rosales

Der älteste Nationalpark Chiles (1926) umschließt den märchenhaften Lago Todos Los Santos und einen der schönsten Vulkane der Welt, den Osorno. Dichte Wälder machen ihn zu einem lohnenswerten Wanderziel, auf den Gletscherflüssen kann man raften und Kayak fahren. Der Cruce de Lagos, eine zweitägige Schiffsfahrt, führt über Petrohue und Peulla hinüber nach Bariloche am argentinischen Nationalpark Nahuel Huapi. Ein touristisches Highlight!

Die Große Insel Chiloé

Ca. 160 alte Holzkirchen stehen in der lieblichen Landschaft. Die schönste und am besten restaurierte ist die von Achao. Eine Welt für sich: Das Pferd ist hier noch das übliche Fortbewegungsmittel. Die Chiloten sind gemütliche, verträumt-hintergründige Menschen voller alter Zaubergeschichten und mit viel Gemeinschaftsgefühl. In den Restaurants gibt es köstliche Gerichte von Meerestieren.

Termas de Puyuhuapi

Das an einem Fjord gelegene Thermalhotel bietet drei verschieden temperierte Thermalbecken, in denen man sich blendend erholen kann. Dabei genießt man den Blick auf einen Gletscher oder kühlt sich im nahen, eisigen Pazifik ab. Tief beeindruckend sind die Ausflüge in die Einsamkeit Nordpatagoniens und zu seinen kalbenden Gletschern, z. B. mit einem Katamaran zur Laguna San Rafael. In der sehr guten Wellness-Abteilung folgt die absolute Entspannung.

Torres del Paine

Ein Foto des bizarren, mächtigen Gebirgsmassivs fehlt in keinem Chile-Prospekt. Voller Gletscher und Seen, einer speziellen Vegetation, Guanakos, Nandus (kleine Strauße), Kondore und Schwarzhalsschwäne fasziniert der gleichnamige Nationalpark mit seiner einsamen glazialen Landschaft. Ausgedehnte Ausflugsmöglichkeiten zu Fuß, zu Pferde oder per Boot führen zu den
Felsmassiven, Gletschern und Seen.

Reiseführer Chile

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