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www.tortugueroinfo.com
Öffnungszeiten: Trockenzeit: Februar - März

Der große Nationalpark Tortuguero umfasst an Land 29.068 Hektar sowie 41.234 Hektar Meeresfläche. Er gehört zu den Hauptattraktionen des Landes und wird entsprechend stark frequentiert. Dennoch zeigt sich die tropische Natur in seinen unzähligen Lagunen und Kanälen von ihrer schönsten und artenreichsten Seite. Tortuguero kann nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreicht werden. Besucher sollten auf eine Durchschnittstemperatur von 26 °C, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und ganzjährig ergiebige Niederschläge vorbereitet sein.

Zahlreiche Vogel- und Fledermausarten, dazu Schildkröten, Leguane, Krokodile, Affen und Schmetterlinge, ja sogar Wildkatzen leben in dem Naturschutzgebiet an der Karibikküste. Bekannt ist die Region vor allem wegen der Meeresschildkröten (span.: tortugas), die dort zur Brutzeit zwischen Juli und Oktober an Land kommen, um ihre Eier im Sand der Strände zu vergraben. Durch das küstennahe System von Wasserwegen im Nationalpark bewegt man sich per Boot, zahlreiche Hotels bieten Ausflugspakete mit gut ausgebildeten Führern an. Informationen über die Flora und Fauna vermittelt auch das Naturhistorische Zentrum beim Ort Tortuguero.

Das Dorf Tortuguero liegt auf einem schmalen Landstrich zwischen dem Fluss Tortuguero und dem Meer. In entspannter karibischer Atmosphäre finden Touristen hier alles für einen naturnahen Aufenthalt. Die besseren Lodges haben sich außerhalb des Ortes, zu beiden Seiten der Lagune angesiedelt. Die Entfernung zu San José beträgt ca. 260 Kilometer.

www.arenal-online.com
Öffnungszeiten: Tgl. 8-16 Uhr

Der Parque Nacional Volcán Arenal entstand erst ab Ende 1991 und umfasst acht unterschiedliche Landschaftstypen auf einer Fläche von 12.124 Hektar. Das Schutzgebiet liegt in der Sierra de Tilarán, zwischen den beiden Vulkanen Arenal und Chato. Der bis in eine Höhe von 1.633 m aufragende Arenal ist der mit Abstand aktivste Vulkan Costa Ricas. Im 1.100 m hohen, erloschenen Krater des Chato befindet sich ein See.

Bis 1968 ging man davon aus, dass auch der Arenal erloschen sei. Das sollte sich am zum 29. Juli des selben Jahres jedoch dramatisch ändern: Aus "Krater A" floss schlagartig ein breiter Strom glühender Lava, der auf einer Fläche von zwölf Quadratkilometern buchstäblich alles vernichtete, auch die Siedlungen Pueblo Nuevo und Tabacón sowie 87 Menschenleben. Erst 1973 verlagerte sich die vulkanische Aktivität des Arenal auf den in 1.450 m Höhe gelegenen "Krater C", aus dem bis heute kontinuierlich Rauch und Gase entweichen. Hin und wieder schleudert der Krater sogar glühende Gesteinsbrocken bis zu 300 m hoch in den Himmel. Der Arenal zählt zu den aktivsten Vulkanen der Welt und ist daher weniger zum Erklimmen als zum Bewundern aus der Ferne geeignet. Beste Gelegenheit zur Beobachtung aus angemessener Distanz bieten die Arenal Observatory Lodge (www.arenalobservatorylodge.com), die Arenal Vista Lodge (www.arenalvistalodge.com) oder beispielsweise das komfortable Hotel & Spa Montaña de Fuego (www.montanadefuego.com).

Als ein ausgezeichnetes Betätigungsfeld für Angler und Windsurfer ist der Arenal-Stausee bekannt. Die Hotels entlang der Nordostküste bieten für Reiter der flitzenden Bretter allen erdenklichen Service.

Öffnungszeiten: Tgl. 8-16 Uhr

Der 1955 eingerichtete Nationalpark nimmt eine Fläche von 2.309 Hektar rings um Costa Ricas höchsten Vulkan ein, den 3.432 m aufragenden Irazú. Von hier oben kann man bei guten Wetterbedingungen Atlantik und Pazifik gleichermaßen sehen. Doch auch der Blick auf den Krater "Diego de la Haya" und auf die an eine Mondlandschaft erinnernde Umgebung lohnt einen Tagesausflug. Wie auf einem Dampfkessel fühlt man sich in der Nähe dieses Vulkans, denn rund um den intensiv grünen See des Hauptkraters pfeift und zischt es aus den Felsritzen. Die verschiedenen Nebenkrater sind dagegen längst erloschen und mit feiner Vulkanasche bestäubt. Besonders bei feuchter Witterung sollte man die Kraterlandschaft mit erhöhter Vorsicht erkunden, denn die Vulkanasche lässt den Untergrund dann sehr rutschig werden. Sollte das Wetter einmal ungemütlich sein, bietet das urige Lokal "Linda Vista" in 2.693 m Höhe Schutz und Verpflegung. Warme Kleidung sollte man auf dieser Tour grundsätzlich immer dabei haben.

Am Fuß des Vulkans und am Rand des Nationalparks liegt das Städtchen Cartago mit der 1926 nach einem Erdbeben in byzantinischem Stil (wieder)errichteten Basílica de Nuestra Señora de los Angeles. Die fotogene Kirche ist ein wichtiges Wallfahrtsziel in Costa Rica.

Parque Nacional Volcán Poás

Der 5.599 Hektar große Nationalpark rings um den Stratovulkan Poás ist ungefähr 55 km von San José und gut 37 km von Alajuela entfernt. Er zählt zu den am einfachsten zu erreichenden Vulkanen der Welt (nur 500 m Fußmarsch sind vom Parkplatz aus notwendig); dennoch sollte man zum 2.704 m hoch gelegenen Hauptkrater früh morgens, idealerweise vor 9 Uhr, aufbrechen, denn ab Mittag hüllt sich der Gipfel häufig in Wolken. Bei gutem Wetter wird der Besuch des Hauptkraters zum brodelnden Erlebnis: Auf der Oberfläche des 314 m tiefen, grüngelb schimmernden Kratersees ist stets ein leichtes Blubbern auszumachen, die gesamte Umgebung ist von penetrantem Schwefelgeruch erfüllt. Immer wieder kommt es vor, dass der Vulkan Wasser und Schlamm hervorstößt, der letzte große Ausbruch liegt allerdings schon einige Jahre zurück, er ereignete sich 1910. Auch wenn der Kratersee Temperaturen von ca. 40-70 °C erreicht, sollte man warme Kleidung dabei haben, denn auf dem Gipfel wird es tagsüber nicht viel wärmer als 10 °C.

Reizvoll sind die Wanderwege im Nationalpark zu Füßen des Vulkans. Einer der beliebtesten Wege führt zum erloschenen Krater Laguna Boto, der durch üppigen Nebelwald zu erreichen ist. Wanderkarten sind, mit etwas Glück, im Besucherzentrum erhältlich, wo auch eine kleine Ausstellung zum Vulkanismus gezeigt wird. Der Wasserfall "La Paz" liegt etwas außerhalb des Parks, nahe Varablanca. Er ist der am häufigsten fotografierte Wasserfall Costa Ricas.

Die Poás Volcano Lodge unweit Poásito zählt zu den schönsten Unterkünften in der Umgebung des Nationalparks; die Fahrtzeit zum internationalen Flughafen von Alajuela beträgt etwa 45 Minuten, die Distanz zum Vulkan ungefähr 15 km.

www.nicoyapeninsula.com

An der Westküste der immer noch recht ursprünglichen Halbinsel reiht sich von Nord nach Süd ein Traumstrand an den anderen. Ungeachtet der Luxushotels, die in den letzten Jahren am Meer entstanden sind, scheint im Landesinneren die Zeit stehen geblieben zu sein. Mondän und teuer präsentiert sich Playa Flamingo mit seinem Jachthafen, sehr lebhaft geht es in Playa Tamarindo (www.tamarindo.com)zu. Wegen der Meeresschildkröten, die hier zur Eiablage an Land kommen, ist Playa Ostional bekannt geworden, während Playa Sámara (www.samarabeach.com) sich in den letzten Jahren zum Ziel für gehobene Ansprüche entwickelt. Ganz im Süden der Halbinsel zieht Playa Montezuma (www.montezumabeach.com) mit seiner idyllischen Umgebung junge Rucksacktouristen aus USA und Europa an, die, zusammen mit Yoga-Anhängern und versprengten UFO-Jägern, dem winzigen Ort ihren Stempel aufgedrückt haben. Anders gesagt: Hier tobt die Party!

Viel Folklore und Eindrücke aus der Kolonialzeit vermitteln die Ortschaften im Landesinneren: Santa Cruz ist eine Hochburg der Volksmusik und traditionellen Tänze, hochwertige Keramik kann man in den Dörfern Guatil und San Vicente erstehen, während das im 16. Jh. gegründete Nicoya koloniale Beschaulichkeit vermittelt.

Península de Osa

Der Süden Costa Ricas ist noch naturnaher und ursprünglicher als der ebenso mit üppiger Natur reich gesegnete Rest des Landes. Die Lodges entlang der (nach dem Weltumsegler Sir Francis Drake benannten) Bahia Drake sowie die Punta Marenco Lodge (www.puntamarenco.com; acht einfache Gästezimmer sowie 19 mit Moskitonetzen geschützte Bungalows mit Bad) sind auf dem Landweg nicht zu erreichen, sondern nur per Boot über den Río Sierpe. Die mühsame Anreise lohnt sich jedoch, denn direkt vor der Hoteltür warten traumhafte Strände und tropischer Dschungel. Zum Ausflugsprogramm der Lodges gehören Exkursionen in den Corcovado Nationalpark sowie die Bootsfahrt zur vorgelagerten Isla del Caño, ehemals eine Begräbnisstätte der Eingeborenen. Natürlich kommt auch hier das Naturerlebnis nicht zu kurz, denn vor der Insel kann man schnorcheln, unterwegs sieht man oft Delfine und je nach Jahreszeit sogar Buckelwale (Dezember bis August möglich).

Touren in den Nationalpark Corcovado beginnen oft in der Goldgräberstadt Puerto Jimenéz an der Ostseite der Halbinsel. Im Nationalpark zeigt die wilde und hügelige Osa-Halbinsel ihr wahres Gesicht: Bis zu 70 m hohe Bäume mit mächtigen Brettwurzeln und Hunderte kleinere Arten schaffen hier ein undurchdringliches Dickicht, in dem wilde Tiere ungestörten Lebensraum finden.

Eine mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Anlage ist die Lodge Lapa Rios (www.laparios.com). Das 1.000 Hektar große Regenwaldschutzgebiet Lapa Rios ist Teil des Golfo Dulce Reservats, das an den Corcovado Nationalpark angrenzt.

Plaza de la Cultura
4013 San José
Tel. +506 22215341
E-Mail: yuryteatronacional.go.cr
www.teatronacional.go.cr
www.orosivalley.com

Einen wunderbaren Blick auf dieses schöne Fleckchen Erde hat man vom Aussichtspunkt "Mirador Orosí" bei Paraíso: Die grüne Ebene ist von Flüssen durchzogen und bietet rund um den Cachí-Stausee zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und aktive Erholung. Direkt am See liegt auch das Dorf Ujarrás, in dem ein wichtiges Nationalmonument Costa Ricas zu sehen ist: die zwischen 1681 und 1693 erbaute und 1833 von einer Flut zerstörte Kirche, deren Ruine auch heute noch beeindruckt. Richtung Orosí bietet sich ein interessanter Zwischenstopp an: In der aus Bambusrohr erbauten Casa del Soñador ("Haus des Träumers") sind die aus dem Holz des Kaffeestrauchs gefertigten Skulpturen des Bildhauers Macedonio Quesada ausgestellt.

Seinen Namen hat das Tal von dem kleinen Ort Orosí, in dem die älteste noch vollständig erhaltene Kirche Costa Ricas steht (erbaut 1743). Orosí wurde in der Vergangenheit von Erdbeben und größeren Modernisierungen verschont, sodass man hier einen Eindruck bekommt, wie es in Costa Rica vor 200 Jahren aussah. Fast noch ein Geheimtipp ist der 1992 gegründete, 6.080 Hektar große und an Vogelarten ausgesprochen reiche Nationalpark Tapantí, dessen feuchte Nebelwälder sich bis in 2.500 m Höhe erstrecken - mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von mehr als 6.500 mm zählt das Schutzgebiet zu den regenreichsten Regionen Costa Ricas. Entsprechend groß ist seine Bedeutung für die Trinkwasserversorgung von San José.

Reise-Links zu Costa Rica

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