In den großen Städten, allen voran in Quito, sind einige gute Privatkliniken beheimatet, an denen auch Englisch sprechende Ärzte arbeiten. Selbst auf den Galápagos-Inseln kann die medizinische Versorgung als gut bezeichnet werden. In den ländlichen Gebieten sieht die Situation jedoch ganz anders aus. Eine reichlich ausgestattete Reiseapotheke ist daher Pflicht, eine Auslandskranken- und Rückholversicherung sowieso. Da eine medizinische Notfallbehandulung in Privatkliniken manchmal nur gegen Nachweis ausreichender Geldmittel oder Vorkasse vorgenommen wird und der Nachweis einer internationen Krankenversicherung in diesen Fällen zum Teil nicht ausreicht, wird empfohlen, stets eine Kreditkarte mitzuführen. Zudem sind ärztliche Behandlungen in Ecuador oft erheblich höher als im Heimatland. Um zu verhindern, dass die Krankenversicherung im Ernstfall die Kosten nicht übernimmt, empfiehlt es sich, sich bereits vor Reiseantritt mit der zuständigen Versicherung abzusprechen. Bei Problemen mit den zum Teil extremen Höhen gelten die Grundregeln: möglichst nicht rauchen und Alkohol trinken, am ersten Tag ruhen und Coca-Tee (mate de coca) trinken. Akklimatisierungsbeschwerden verschwinden in der Regel im Laufe von ein bis zwei Tagen.
|
|



