Thailand - Polyglott Top12-Tipps
Der Privattempel des Königs besticht durch Eleganz, schillernde Farben und Verspieltheit. Thailands meistverehrter Buddha residiert hier – eine geheimnisumwitterte Figur aus dunkelgrüner Jade. Die prachtvollen Bauten des Königspalastes demonstrieren in ihrem Stilwechsel den Einzug europäischer Einflüsse.
Hunderte von Ständen drängen sich dicht an dicht in einem charmant liebenswerten Chaos. Jeder findet über kurz oder lang im Gewusel, wovon er Momente zuvor noch gar nicht wusste, dass er es haben wollte, seien es nun Vogelspinnen, Baseballkappen oder Tempelgongs. Dabei gelingt Chatuchak ein echtes Kunststück – nämlich die schwierige Balance zu wahren zwischen künstlich geschaffener Attraktivität und natürlich gewachsener Originalität.
Bangkoks schönster Tagesausflug führt nach Westen in die Provinz Kanchanaburi. Die zehnstufigen Erawan-Wasserfälle sind Bestandteil des gleichnamigen Nationalparks. Über etliche Kilometer hinweg zieht sich der glasklare Wasserlauf eines Wildbaches auf seinem Weg zum Kwae-Noi-Fluss durch einen von Wanderwegen durchzogenen Urwald. Zwischen den Stufen gibt es große, natürliche Pools, die wunderbar zum Baden geeignet sind.
Bereits in den 1970er-Jahren beeindruckten zartgliedrige junge Männer mit viel Make-up hier das Publikum damit, stets noch schöner zu sein als ihre weiblichen Rivalinnen. Die Besten der Besten geben sich heute ein Stelldichein in den Shows im Alcazar und im Tiffany.
Mit erheblichem Aufwand wurde auf der Insel Phuket eine Disney-kitschige Version der kambodschanischen Tempelanlage von Angkor erschaffen, nur um darin ein Spektakel der Superlative aufführen zu können. Im Gewitter der Laserkanonen tummeln sich täglich Tiger, Elefanten, Zauberer, Clowns, Schwertkämpfer und Akrobaten im Rahmen einer raffiniert konzipierten Show, wie man sie sonst höchstens noch in Amerikas Vergnügungsmetropolen erwarten würde.
Weitab vom Festland in der glasklaren Andamanensee gelegen, bieten die beiden kleinen, streng geschützten Inselgruppen noch immer wunderbare Tauch- und Schnorchelreviere von Weltformat. Auch Wasserscheue kommen auf ihre Kosten, denn die Inseln locken mit einer reichen Vogelfauna.
Mit Thailands Postkartenstrand hat Mutter Natur den Prototyp aller tropischen Strände erschaffen. Und nur wenige der Nachfolgemodelle sollten die Perfektion des Vorbildes je erreichen: eine kilometerlange, sanft geschwungene Mondsichel aus feinem, weißem Sand, zur einen Seite gesäumt von plätschernder türkisfarbener See, zur anderen von einem ewig rauschenden Palmenmeer.
Thailands populärster Markt orientiert sich unverfroren am Bedarf der internationalen Souvenir- und Schnäppchenjäger. Ein knapper Quadratkilometer mit Buden, Ständen und Hallen in der Stadtmitte von Chiang Mai, der erst bei Sonnenuntergang zum Leben erwacht und dann bis Mitternacht pulsiert. Von Markenkopien bis zu tibetischen Halsketten findet sich hier alles, was Touristenherzen höher schlagen lässt.
Der lauschige Ort, der wichtigste Marktflecken der umliegenden Stammesdörfer, ist der Liebling der Bangkoker wie internationaler Besucher. Ein lockerer, nebelverhangener Haufen alter Holzbauten am Pai-Fluss, in dem sich Shan, Lisu, Lahu und Karen heute nicht mehr dem Opium, sondern den Touristen widmen, die hier neben spottbilligen Herbergen und guten Restaurants eine Palette an Aktivitäten geboten bekommen: Trekking, Kajaktouren, Elefantenreiten, Koch- und Massagekurse usw.
Im 18. Jh. wurde Ayutthaya als großartigste Metropole der Welt gepriesen: Siam war auf seinem politischen wie kulturellen Zenith angelangt. Die Birmanen zerstörten den architektonischen Traum 1767, doch selbst die Überreste zählen noch zu den beeindruckendsten Ruinen der Erde. 90 km nördlich von Bangkok gelegen, lässt sich Ayutthaya in einem Tagesausflug oder besser auf einem gemütlichen Zweitagetrip erkunden.
In Thailands größtem Nationalpark leben noch immer zahlreiche Wildarten, darunter Weißhandgibbons und auch ein stattlicher Bestand an Elefanten und Tigern. Straßen und Wanderwege erschließen das Dschungelgebiet nur teilweise: Neben gut erreichbaren Arealen gibt es hier auch noch solche, die kaum je eines Menschen Fuß betreten hat.
Thailands kulturhistorisch bedeutendstes Bauwerk ist dieser Khmer-Tempel aus dem 11. Jh. in der Provinz Nakhon Ratchasima, der als Vorstudie für das legendäre Angkor Wat in Kambodscha gilt. Mit nur 28 m zwar relativ klein, ist Phimai dennoch eines der feinsten und besterhaltenen Beispiele frühkambodschanischer Baukunst.








