England - Polyglott Top12-Tipps
Mächtige Trutzburg an der Themse – begehbare Schatzkammer englischer Geschichte. Hier glitzern die Kronjuwelen, Beefeater stehen Wache. Zusammen mit der Tower Bridge zählt der Tower zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Vom Inneren der Brücke bietet sich ein grandioser Blick auf die Metropole.
Kent wird gemeinhin als Garten Englands bezeichnet, und als der heraus ragende Garten im Garten Englands darf fraglos die Anlage von Sissinghurst Castle gelten. Vom elisabethanischen Schloss blieb nur wenig erhalten, das Wenige aber ist märchenhaft. Und rund herum schuf das Schriftstellerehepaar Vita Sackville-West und Harold Nicolson ein liebevoll angelegtes Pflanzenparadies.
Europas berühmtestes prähistorisches Monument ist bis heute Symbol für die Mysterien einer unergründlichen Epoche: Zum Greifen nahe erscheint hier plötzlich die Steinzeit. Mehr als 4500 Jahre alt dürfte Stonehenge sein, und seine damalige Funktion ist noch immer rätselhaft. Außer Frage steht die Bedeutung der Steinkreise als Zeugnis früher Menschheitskultur, weshalb die UNESCO sie seit 1986 zum Weltkulturerbe rechnet.
An rund 200 Tagen im Jahr ziehen Nebelschleier über die Moorlandschaft mit ihren rauschenden Flüssen, ungewöhnlichen Granitformationen, bizarren Felsfiguren und prähistorischen Stätten. Ein abgelegenes, hügeliges Gebiet, in dem Hirsche, Schafe und wilde Ponys friedlich grasen.
Die malerische Klosterinsel vor der Südküste Cornwalls, die nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen ist, bildet das Gegenstück zum französischen Mont St. Michel. Auf dem kleinen Eiland, dem heutigen Stammsitz von Lord St. Levan, einem Verwandten der Queen, errichteten im Jahr 495 Mönche ein erstes Kloster. Daraus entstand im Laufe der Zeit ein Schloss, das heute je nach Gezeiten und Wetterlage in stolzer oder gespenstischer Anmut erstrahlt.
Eingebettet in eine sanfthügelige Parklandschaft liegt Bath – eine der elegantesten Städte Englands. Schon die Römer nutzten 43 n.Chr. die heißen Quellen und errichteten die grandiosen Roman Baths. In Mode kam der Kurort mit seinen beeindruckend harmonischen Straßenzügen durch Königin Anne, die 1702 hier logierte und einen wahren Boom auslöste. Heute besitzt die Stadt durch ihre Schönheit magische Anziehungskraft.
Studentisches Flair und prächtige Universitätsbauten wie King’s oder Trinity College bestimmen das Bild im Städtchen am River Cam, wo Punten, das Staken mit Flachbooten, ein Freizeitspaß für alle ist. Die romantische Universitätsstadt in East Anglia entstand der Legende nach anno 1209 durch einen Auszug von Dozenten und Studenten aus Oxford; als offizielles Gründungsdatum gilt aber das des ersten Colleges, Peterhouse, 1284.
Der Palast der Superlative, der als größtes je gebautes Kriegsdenkmal und größtes Privathaus in England gilt und Geburtsort von Winston Churchill war, liegt in der Nähe der ebenfalls sehenswerten Universitätsstadt Oxford. Das riesige Gebäudeensemble und der von führenden Landschaftsarchitekten angelegte weite Park waren ein wahrhaft grandioses Geschenk von Königin Anne an den Sieger über die Franzosen in der Schlacht von Höchstädt- Blenheim (Blindheim) im Jahre 1704.
Die liebenswerte Stadt am Avon steht ganz im Zeichen ihres berühmtesten Sohnes: William Shakespeare. Der Verlauf und die Namen vieler Straßen, die herrliche elisabethanische Fachwerkhäuser säumen, haben sich seit Shakespeares Zeiten kaum geändert. Shakespearefans werden neben einem Besuch z.B. in Shakespeares Geburtshaus eine Aufführung der renommierten Royal Shakespeare Company genießen. Der große Dichter lebt!
Schon die pittoreske Stadtmauer mit ihren gut erhaltenen Toren und das Stadtzentrum mit seinen verträumten, von Fachwerkhäusern gesäumten Gassen lassen York zu einer der schönsten Städte der britischen Insel avancieren. Die Kathedrale, das York Minster, mit seinen kostbaren Buntglasfenstern gehört zu den herausragenden Bauwerken im Nordosten Englands.
Zum Schutz vor den Pikten und Skoten ließ der römische Kaiser Hadrian quer durch den Norden Englands einen fast 120 km langen befestigten Grenzwall errichten. Als Teil des Weltkulturerbes der UNESCO gewährt der Wall auf Schritt und Tritt Einblick in die Geschichte der Region und speziell der römischen Besatzung. Seit 2003 verläuft entlang dem Wall ein National Trail, der auf Anhieb zum beliebtesten Fernwanderweg in Großbritannien avancierte.
Die Seenplatte in Englands Nordwesten bezaubert mit knapp einem Dutzend romantischer Seen in den Tälern, über denen immerhin fünf der höchsten Berge Englands aufragen. Entspannte Wanderungen entlang sattgrüner Pfade, ambitionierte Gipfeltouren, verlockende Gastronomie und Museumsbesuche in netten Städtchen wie Kendal oder Windermere – zahllos sind die Möglichkeiten, die sich hier bieten.






