Hamburg - Polyglott Top12-Tipps
Bei einer Hafenrundfahrt auf der Elbe kommt inmitten riesiger Fracht und Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt Fernweh auf. Mit den Ausflugsbarkassen auf der Alster und ihren idyllischen Seitenkanälen lernt man Hamburgs gute Stube und Lifestyle kennen.
Das stolze Rathaus bildet den Mittelpunkt der Hansestadt. Ratsdiener führen durch den rund 100 Jahre alten, prunkvollen Bau. Hier wird Hamburgs Geschichte zurück bis ins Mittelalter ebendig. Im Großen Festsaal ist noch der Stolz der Hamburger Kaufl eute zu spüren. Der Rathausplatz ist oft Schauplatz von bunten Märkten und Festen.
»Michel« nennen die Hamburger ihre große Barockkirche. Der MichelTurm sticht – wie es sich für ein Hamburger Wahrzeichen gehört – markant aus dem Stadtbild hervor. Der Ausblick auf City und Hafen ist fantastisch. An Werktagen kann man bei der Mittagsandacht dem Klang der drei Orgeln lauschen.
Einst stapelten sich in diesem stilvollen, riesigen Lagerhauskomplex aus rotem Backstein zollfrei Orientteppiche, Tee, Kaffee und Gewürze. Heute sind in den Speichern interessante Museen und Sammlungen untergebracht, wie z. B. die weltgrößte Modelleisenbahnanlage.
Das älteste Lagerhaus der Speicherstadt führt die Besucher auf neun Stockwerken in die faszinierende Welt der Seefahrt ein. Zu bewundern sind hunderte von Schiffsmodellen, nautische Instrumente, Uniformen, Bücher, Bilder, Karten, Dokumente, Möbel, Porzellan, Speisekarten und vieles mehr.
Schiffsfans können sich an Bord der »Cap San Diego« und der Dreimastbark »Rickmer Rickmers « nach Herzenslust umsehen. Die beiden Museumsschiffe liegen zwischen Überseebrücke und Landungsbrücken. Weitere Schiffsveteranen sind im Museumshafen Övelgönne zu sehen wie zum Beispiel das Feuerschiff 2 und ein Feuerlöschboot.
Unter der kupfergedeckten Kuppel bei den St.PauliLandungsbrücken verbirgt sich der Eingang zum Alten Elbtunnel von 1911. Fahrstühle bringen PKW auf die Tunnelsohle, Fußgänger gelangen per Treppe oder Personenaufzug dorthin und gehen 430 m bis zum anderen Elbufer. Der kleine Spaziergang wird mit einem fantastischen Ausblick auf die Hamburger Hafenkante belohnt.
Direkt am Ufer der Elbe tummeln sich jeden Sonntagmorgen tausende Fischmarktbesucher, manche lassen die durchzechte Nacht hier ausklingen. Lautstarke Marktschreier bieten geräucherte Aale, korbund kistenweise Bananen und exotische Pfl anzen feil. Witzige Souvenirs gibt es auch. Anschließend wird ordentlich gefrühstückt in der Fischauktions halle zu fetziger Livemusik.
Das malerische Treppenviertel in Blankenese mit seinen verwinkelten engen Gassen, den steilen Treppen und Kapitänshäuschen mutet fast wie ein Fischerdorf an der Amalfi küste an. Unten am Strandweg geht man in den Cafés »konditern« oder auf dem Süllberg Eis essen mit Elbblick aus 75 m Höhe.
Über 5 Mio. Europäer wanderten Anfang des 20. Jhs. von Hamburg in die »Neue Welt« aus. In der 2007 eröffneten Bal lin Stadt im Hafen wurde das ehe malige Auswandererzentrum rekonstruiert. Geschichte und Hintergründe der Aus wanderungsbewegung sind sehr an schau lich dargestellt.
Die bekannteste Straße der Hansestadt ist nicht mehr die »sündige Meile« von einst. St. Pauli, hat sich zu einem salonfähigen Vergnügungsviertel gemausert mit der größten Theater, Musikclub, Diskound Kneipendichte in der Stadt. Vor allem an den Wochenenden brummt der Kiez.
Hamburgs bedeutendste Stätten der Kunst reihen sich an der rund 1000 m langen Museumsmeile zwischen Deich torplatz und Ferdinandstor wie Perlen auf einer Schnur, so u. a. die Kunsthalle mit der Galerie der Gegenwart, das Museum für Kunst und Gewerbe und die Deichtorhallen für Fotokunst.






