Steiermark - Polyglott Top12-Tipps
Ein rot-braunes Dächermeer, die blaue Noppenwand des eigenwilligen Kunsthauses und viel Grün – der Blick vom Schlossberg beweist: Graz, UNESCOWeltkulturerbe und ehemalige Kulturhauptstadt Europas, vereint Klassik und Avantgarde, alte und neue Wahrzeichen in einem harmonischen Miteinander.
Willkommen in einer Welt bizarrer Formen und geheimnisvollen Lebens: in der Lurgrotte, der größten Tropfsteinhöhle Österreichs. Zwei Zugänge bei Peggau und Semriach bilden das Tor zum unterirdischen Kosmos. Höhepunkt der Führung auf gut angelegten Wegen durch schmale Gänge, Grotten und Nischen ist der mit Licht- und Klangspielen effektvoll in Szene gesetzte Große Dom – 120 m lang, 80 m breit und 40 m hoch.
Der vom 1838 m hohen Loser überragte See ist für viele der schönste der gesamten Steiermark. Glasklares Wasser, die Trisselwand vor Augen, der Walduferrundweg zum Spazierengehen, dazwischen laden romantische kleine Sandstrände zu Pausen ein – Naturliebhaberherz, was willst du mehr?
Die weltgrößte Klosterbibliothek – aufgrund ihrer Schönheit und Ausmaße oft als achtes Weltwunder bezeichnet – und das kontrastreichste Privatmuseum Österreichs mit einer Ausstellungsfläche von rund 3600 m² beeindrucken mit Exponaten aus vielen Jahrhunderten, alten Meistern und jungen Künstlern.
Der rund 11 000 ha große Nationalpark im Norden der Steiermark wurde 2002 eröffnet und ist damit der jüngste Österreichs. Bizarre Steinmonumente, schattige Schluchten, dunkle Höhlen und blumenreiche Gebirgswiesen sind Teil der unberührten Naturlandschaft, die vor allem Wanderer und Wassersportler begeistert. Ein Highlight stellt auch das abwechslungsreiche Schul- und Sommerprogramm des Nationalparks dar.
Infotainment in der Erlebniswelt am steirischen Erzberg: Unter Tage erfährt man im Schaubergwerk Wissenswertes vom Urknall bis zur Alpenfaltung; über Tage geht‘s mit dem Hauly – einem umgebauten 860-PS-Riesen – über die Etagen des Erzbergs. Sehenswert sind auch die riesigen Muldenkipper beim Abbau von bis zu 20 000 Tonnen Erz und Gestein pro Tag.
Die von Friedensreich Hundertwasser kunstvoll gestaltete Kirche St. Barbara ragt bunt über der Stadt auf und ist Anziehungspunkt für viele Touristen. Doch auch das Bärnbacher Glaskunstzentrum ist sehenswert: Auf 2000 m² Fläche dokumentieren wertvolle Exponate die Kunst des Glasmachens im Wandel der Zeit. Zu sehen sind Glas des täglichen Be darfs in Form von Flaschen, Gläsern und Flakons sowie Besonderheiten aller Art, etwa das größte Schilcher-Weinglas der Welt.
Ein Besuch im Bundesgestüt Piber in der Weststeiermark vermittelt Wissenswertes über Zucht und Geschichte der eleganten Hengste, die nach drei Jahren auf den Koppeln und einer Wandlung von Dunkel zu Schneeweiß ihren Weg nach Wien in die Spanische Hofreitschule antreten.
Welschriesling, Sauvignon, Morillon, Zweigelt und Schilcher – das Herzblut der Steirer schillert in den prächtigsten Weiß-, Rot- und Rosé-Schattierungen. Vinotheken, Buschenschanken und Weinbauern öffnen Tür und (Keller-)Tor. Unter Pappeln und Kastanien, in liebevoll restaurierten Kellerstöckeln, begleitet vom Gesang des Klapotetz, genießt man Weine und natürlich – als unverzichtbare Basis – die steirische Brettljause.
Insgesamt 23 Jahre lang arbeitete der Bauer Franz Gsellmann an seinem Lebenswerk, der sog. Weltmaschine. Das Material hierfür sammelte er auf Schrottplätzen und Flohmärkten, einige Stücke ließ er sogar speziell anfertigen. Der Bauer ist 1981 verstorben, doch die Maschine lebt noch immer – und mit ihr der Mythos um Franz Gsellmann.
Stolz behauptet das Wahrzeichen der Steirischen Schlösserstraße seine Stellung als einzige nie eingenommene Burg Österreichs. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Riegersburg im 17. Jh. durch Katharina Elisabeth Freifrau von Galler. Auf eine Länge von 11 km bringt es die Burgmauer des imposanten Bollwerks, das Besucher heute per Schrägseilbahn erklimmen können.
Die Rogner Therme Bad Blumau ist ein Weltunikat auf einem Areal von 40 ha, gestaltet von Friedensreich Hundertwasser. Die Hotel-, Thermal- und Saunalandschaft mit rund 2500 m² Wasserfläche beeindruckt nicht nur durch ihre architektonische Gestaltung, sondern auch mit einer Vielzahl verschiedener Saunen, Heil-, Frisch- und Thermalwasserbecken, einem Schwimmbiotop und dem Garten der Elemente.






