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USA - Der Osten - Polyglott Top12-Tipps

Statue of Liberty - New York

Das erste, was Einwanderer früher von der Neuen Welt zu sehen bekamen, war meist die imposante New Yorker Freiheitsstatue. »Miss Liberty«, das Symbol für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten schlechthin. Für Touristen stehen das Museum im Sockel der Statue und eine Aussichtsplattform in 50 m Höhe offen.

Kapitol - Washington D.C.

Washington ist weit über die USA hinaus das politische Zentrum, und Besucher können den Symbolen dieser Macht nahe sein: dem Weißen Haus – allerdings nur noch als Zaungast – und dem Wahrzeichen der Hauptstadt, dem Kapitol. Imposant erhebt sich der Sitz des US-Kongresses mit seinen zwei Flügeln und der gigantischen runden Lobby, über die sich eine riesige Kuppel spannt. Gigantisch sind auch die Bestände der dahinter residierenden Library of Congress.

Freedom Trail - Boston

Die »Boston Tea Party«, als aufgebrachte Bürger von Boston im Jahr 1773 Teeladungen von englischen Handelsschiffen ins Hafenbecken warfen, war Auslöser für den Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien. Auf einem 5 km langen Fußweg, vorbei an geschichtsträchtigen Stätten, kann man in Boston auf den Spuren der Revolutionäre wandeln. Verlaufen kann man sich dabei nicht: Der Pfad ist in roter Farbe auf den Gehwegen markiert.

Hancock Shaker Village - Pittsfield

Das Museumsdorf nahe Pittsfield in Massachusetts ruft die Geschichte der Glaubensgemeinschaft der »Shaker« in Erinnerung, die sich harter Arbeit und einem gottgefälligen, ehelosen Leben verschrieben hatte. Ein Rundgang eröffnet hier interessante Einblicke in die ländliche Lebens- und Wirtschaftsweise der Sekte.

Art Institute of Chicago

Das Art Institute of Chicago gehört zu den bedeutendsten Museen auf dem Globus. Die gigantische Kunstsammlung, die in einem beeindruckenden Beaux-Arts-Gebäude untergebracht ist, zieht Millionen von Kunstfreunden aus aller Welt an. Sie bekommen Exponate aus sämtlichen Kontinenten und Kulturkreisen zu sehen, wobei das Renommee des Art Institute in erster Linie auf seiner Sammlung französischer  Impressionisten und Postimpressionisten beruht.
 

Niagara Falls

Für US-Amerikaner mit Hang zum Kitsch ist die Sache klar: Die Hochzeitsnacht lässt sich nur in einem der Honeymooner-Hotels an den Niagarafällen verbringen. Aber auch wer nicht auf Freiersfüßen wandelt, kommt an diesem gigantischen Naturwunder nicht vorbei. Dabei hat man den besten Ausblick auf die tosenden Fälle von der kanadischen Seite aus, nicht entgehen lassen sollte man sich die »Journey behind the Falls« – eine Liftfahrt hinter die Horseshoe-Fälle.

Everglades National Park

Naturliebhabern treten bei einem Besuch der Everglades gleich aus zwei Gründen die Tränen in die Augen: Zum einen ist dieses Sumpfgebiet im Süden Floridas wirklich unvergleichlich schön, zum anderen wurde es ab Beginn des 20. Jhs. durch Raubbau beinahe komplett trockengelegt. Lange Brettersteige, von denen aus man in aller Ruhe Schildkröten, Schlangenhalskormorane oder Alligatoren beobachten kann, führen weit hinein in die Sümpfe.

Walt Disney World - Orlando

Kein USA-Urlaub wäre komplett ohne einen Besuch des gigantischen Disneyworld- Komplexes in Orlando. Im ehemals unwirtlichen Sumpfgebiet Zentralfloridas ist eine Ansammlung von Vergnügungsparks entstanden, deren Dimensionen jedes Vorstellungsvermögen sprengen. Bei einer Tour durch die vier Disney-Themenparks Magic Kingdom, Epcot Center, Disney Hollywood Studios und Animal Kingdom kommen beileibe nicht nur Kinder auf ihre Kosten.

French Quarter - New Orleans

Balkone mit gusseisernen Geländern, Ventilatoren, die sich träge drehen und nur wenig Bewegung in die schwüle Luft bringen, Jazzmusik auf den Straßen und in verräucherten Kneipen, ein schnaubender Raddampfer am Mississippiufer – das French Quarter in New Orleans wird allen Klischees gerecht. Dabei verbreitet das Viertel auch nach Hurrikan »Katrina« einen eigentümlichen Charme, dem sich wohl kein Besucher entziehen kann.

Jack Daniel’s Distillery - Lynchburg

In der weltberühmten Brennerei mutet es tatsächlich so an wie in der Werbung: Die Menschen hier scheinen viel Zeit zu haben, und dank der Fernsehbilder fühlt sich der Whiskeyfan in Lynchburg wie zu Hause. Auf ein Pröbchen des vielleicht berühmtesten Feuerwassers der Welt hofft man hingegen bei der faszinierenden Tour vergeblich – die Destillerie liegt in einem »Dry County«, in dem der Alkoholausschank verboten ist.

Martin Luther King Jr. Memorial Site, Atlanta

»I have a dream«, ich habe einen Traum, heißt es in einer der berühmtesten Reden von Martin Luther King. Doch der Reverend konnte das Voranschreiten der Afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung nicht mehr erleben. Er wurde 1968 in Memphis von einem Fanatiker erschossen. In Atlanta ist sein Sarg aufgebahrt – nur wenige Meter von seinem Geburtshaus und von einem eindrucksvollen Museum zu seinem Wirken entfernt.

Savannah

In Savannah, der ältesten Stadt von Georgia, glaubt man an jeder Ecke, gleich auf Scarlett O’Hara und Rhett Butler aus »Vom Winde verweht« zu stoßen. Denn so perfekt hat die Stadt die vermeintliche Südstaatenidylle vergangener Zeiten in die Gegenwart retten können. Die einstige Baumwollmetropole prunkt mit ihren Plätzen und Parkanlagen sowie liebevoll renovierten Herrenhäusern, von denen viele zur Besichtigung offen stehen.

Reiseführer USA - Der Osten

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