USA - Der Westen - Polyglott Top12-Tipps
Wo die San Francisco Bay in den Pazifik mündet und die Golden Gate Bridge das Wasser überspannt, liegt die amerikanische Traumstadt schlechthin. Neben der fantastischen Lage bietet San Francisco viele attraktive Stadtviertel, vom italienischen North Beach bis zur exotischen Chinatown, von der Fisherman’s Wharf bis zum historischen Mission District.
Einst Seefahrerstädtchen und Zentrum der Fischindustrie, ist Monterey auch heute mit dem Meer verbunden: mit einem der besten Meeresaquarien der USA. Schaustück ist eine 6x18 m große Wand aus Acrylglas, die einen Blick in die Kelpwälder erlaubt, wie sie in der Bucht wachsen. Hier leben Seehunde, aber auch Tiefseehaie, Seeotter und Quallen.
Zwischen Pazifik und Küstengebirge breitet sich die Stadt als endloses Häusermeer aus. Downtown setzt mit Wolkenkratzern und architektonischen Highlights wie der futuristischen Walt Disney Concert Hall Akzente. Beverly Hills zieht Konsumenten mit dicken Brieftaschen an, Hollywood lockt mit Reminiszenzen an die große Filmvergangenheit. Anziehungspunkte an der Küste sind Santa Monica und das extrovertierte Venice Beach.
Die Wüstenmetropole ist das größte urbane Vergnügungszentrum weltweit, sogar für Familien mit Kindern. Am Strip (Las Vegas Blvd.) drängen sich riesige Themenkasinos wie das altägyptische Luxor, das mittelalterliche Excalibur, das Caesars Palace im antikrömischen Stil, das Paris Las Vegas mit illuminiertem Eiffelturm und The Venetian im VenedigLook.
Das Tal des Todes strotzt vor Extremen. Bei Badwater liegt mit 86 m unter Meereshöhe die tiefste Stelle der westlichen Hemisphäre. Höchsttemperaturen von 50 °C sind keine Seltenheit. Den schönsten Blick über das wüstenhafte Tal mit aufgeworfenen Salzflächen hat man vom Aussichtspunkt Dante’s View. Noch mitreißender sind die Sonnenaufgänge und untergänge
am Zabriskie Point.
Fast 2 km tief hat sich der Colorado River über Jahrmillionen durch den Fels gefressen und dabei eine Landschaft von gigantischen Dimensionen und atemberaubender Schönheit geschaffen. Astronauten konnten die größte Schlucht der Erde sogar vom Mond aus sehen. An der Süd- und Nordkante des Canyons geben viele Aussichtspunkte den Blick auf das Naturwunder frei. Wandertouren sind nur sportlichen Besuchern zu empfehlen.
Wind und Wasser modellierten im nördlichsten Teil des Nationalparks eine Szenerie aus Steintürmen und Felsnadeln, die man für ein Amphitheater voller unbeweglicher Gestalten halten könnte. Drei wunderschöne Hiking Trails – Navajo und PeekaBoo – führen durch diese zauberhafte Landschaft. In einem Teil des Nationalparks bieten Cowboys Touren im Pferdesattel an.
Nirgendwo sonst gibt es eine so große Anzahl spektakulärer Naturbögen wie in diesem Naturreservat. Es steht auf instabilem Salzuntergrund und konnte deshalb so unglaubliche Naturwunder hervor bringen. Als schönster Bogen gilt der isoliert aufragende Delicate Arch, der schon dutzendweise auf Titelseiten von Reise literatur erschienen ist. Der Parkteil Windows Section ist besonders reich an Riesenbögen.
Wo vor über 800 Jahren AnasaziIndianer in schwer zugänglichen Klippenhäusern lebten, konserviert der Nationalpark heute Relikte der längst untergegangenen Kultur. Cliff Palace etwa liegt in einer gewaltigen Aushöhlung unter einer 30 Stockwerke hohen Felsplatte. Abenteuerlich ist der Zugang zum Balcony House, wo man sich durch einen Felstunnel zwängen und über eine frei stehende Holzleiter in die Felshöhle steigen muss.
Wenn im Frühsommer an seinen Flanken Wildblumen in sattgrünen Wiesen blühen, bietet der 4392 m hohe Mount Rainier mit dem von Gletschern bedeckten Gipfel einen überwältigenden Anblick. Der um den Vulkanriesen angelegte Nationalpark ist ein Paradies für Wanderer, Mountainbiker, Bergsteiger und Naturliebhaber.
Vor knapp 8000 Jahren brach im südlichen Oregon ein Vulkankrater ein und ließ den mit 589 m tiefsten See der USA entstehen, der weder Zu- noch Abflüsse hat. Die intensiv blaue Farbe entsteht, weil Sonnenlicht tief in das von Schwebeteilchen freie Wasser eindringt. Der 50 km lange Rim Trail, der rund um den See führt, eröffnet faszinierende Panoramablicke.
Der weltweit erste Nationalpark ist auch einer der schönsten. Über Wiesen und Lichtungen ziehen Bisonherden, an Waldrändern äsen mächtige Wapitihirsche. Fauchende Geysire, darunter der berühmte Old Faithful, schicken dampfende Wasserfontänen in den Himmel, während aus Schlammlöchern übel riechende Schwefelfahnen steigen. Auf Holzstegen kann man die Hexenküche gefahrlos durchqueren.







