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Karibik - Polyglott Top12-Tipps

Port Antonio, Jamaika

Die besten Zeiten des einst wichtigsten Bananenhafens auf der Rastafari-Insel mögen vorbei sein, aber die historischen Holzhäuser am Town Market imponieren noch immer. Die Atmosphäre in der Stadt ist sehr jamaikanisch relaxt. Ideale Reviere für Mountainbiker und Wanderer bieten im Hinterland die Blue Mountains.

San Juan, Puerto Rico

Eine Stadt, zwei Welten: Im alten San Juan dominiert spanisch-koloniales Flair an den Stränden von Condado und Isla Verde hat sich der American Way of Life durchgesetzt. In den stimmungsvollen Gassen von Viejo San Juan locken tagsüber originelle Boutiquen. Wenn abends die Kreuzfahrttouristen abziehen, bitten heiße Latin-Nightclubs zum Tanz. Freitagund samstagabends tobt rund um den Markt im Stadtteil Santurce die Straßenparty mit Live-Salsa.

The Baths auf Virgin Gorda

Das perfekte Strandidyll auf einer der beschaulichsten Karibikinseln überhaupt. Zwischen Devil’s Bay und Spring Bay erstreckt sich ein Labyrinth aus grauen Granitblöcken in glasklarem Wasser, The Baths genannt. Auf gesicherten Pfaden, über Steige und Leitern kann man das Gelände erkunden oder mit Taucherbrille und Schnorchel einen Blick unter die Oberfläche wagen.

Saba

Die holländische Mini-Insel ist ein einziger grüner Berg mitten in der Karibik: Über 1064 Treppenstufen erreicht man den Gipfel im tropischen Regenwald; an den schroffen Steilküsten finden Sporttaucher Traumreviere im Saba Marine Park. Fürs Hotelzimmer braucht auf Saba niemand einen Schlüssel – Kriminalität ist unter den 1350 Insulanern unbekannt.

Antiguas Süden und Südwesten

Lord Nelsons historischer Flottenstützpunkt in der Neuen Welt ist heute der schönste Yachthafen der Karibik und zugleich ein kolonialzeitliches Freilichtmuseum. Gut leben lässt es sich in nostalgischen Hotels und Restaurants an Nelson’s Dockyard. Der unübertroffene Paradeblick über Buchten und noble Ankerplätze bietet sich von der Bastion Shirley Heights, hoch über English Harbour.

Martinique

Eine appetitliche Verbindung: Bodenständige afrokaribische Zutaten, dazu feinste Meeresfrüchte, Krustentiere und französisches Gourmet-Ambiente – diese Kombination findet man in Vollendung auf Martinique. Dafür muss man nicht gleich ein Vermögen in den Feinschmeckerlokalen der Ferienzentren investieren, denn in kleineren Restaurants gibt es wie in Frankreich mittags einen preiswerten Plat du jour und abends ein Menu touristique.

Saint Lucia: Soufrière und Pitons

Karibik wie aus dem Bilderbuch: Die Südwestküste St. Lucias gehört zum Schönsten, was die Antillen landschaftlich zu bieten haben. Im Schatten der knapp 800 m hohen Pitons, zwei zuckerhutförmigen Vulkankegeln zwischen Meer und Regenwald, brodeln heiße Schwefelquellen. Rund um das Städtchen Soufrière liegen einige der attraktivsten kleinen Hotels – von einfach und gemütlich bis luxuriös und mondän.

Grenada

Spice Island, die »Gewürzinsel der Karibik «: Auf Grenada dreht sich alles um die Muskatnuss, um Nelken, Piment, Vanille, Kakao und Zimt. Ein Besuch der Plantagen und Verarbeitungsstätten ist ein bleibendes Erlebnis für alle Sinne – vor allem der Duft der erntefrischen Gewürze ist unvergesslich. Schöne und authentische Souvenirs sind Naturkosmetika, Seifen, Öle und Küchengewürze, wie sie auf Märkten und in Geschäften angeboten werden.

Oistins Fish Market, Barbados

Eine kulinarische Begegnung der ur-karibischen Art: Immer freitag- und samstagabends brutzeln in den Garküchen des Fischmarkts von Oistins fangfrischer Fliegender Fisch, Dolphin (Goldmakrele) und pikante Hühnerkeulen über offenem Feuer. Dazu gibt es eiskaltes Flaschenbier, Rum Punch und heiße Soca-Musik aus den »Sound Systems« lokaler DJs – gute Stimmung garantiert.

Barbados: Atlantikküste

Auf Barbados gibt es mehr Stille, als viele meinen: Einsame Atlantikstrände, dichte Mahagoniwälder, grüne Hügel und historische Herrenhäuser im Scotland District. Am besten erkundet man den wilden Inselosten mit dem Mietwagen oder schließt sich einem morgendlichen Sunday Hike des National Trust an. Die geführten Wanderungen dauern etwa drei Stunden und sind kostenlos.

Trinidad: Hauptstadt Port of Spain

Hindutempel, Moscheen und anglikanische Kirchen: Port of Spain ist die lebendigste und kulturell interessanteste Metropole der südlichen Karibik. Die exotische Mischung aus Fernost, Afrika und Lateinamerika macht den speziellen Charme der Stadt aus – kulturell, kommerziell und kulinarisch. Ohnehin ein Muss: Der wohl wildeste Karneval diesseits von Rio ...

Landhäuser auf Curaçao

Der florierende Handel zwischen Amsterdam und Südamerika machte die holländischen Kaufleute auf Curaçao reich Leuten – und man zeigte gern, wer man war und was man hatte: Das noble Landhuis, die niederländische Variante des Plantagenhauses, gehörte im 18. Jh. zum guten Ton. Heute sind viele der schön herausgeputzten Anwesen als Museen, Restaurants oder Hotels der Öffentlichkeit zugänglich.

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