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Restaurants

Gourmets kommen in der Karibik auf ihre Kosten. Geradezu üppig ist das Angebot an frischen Früchten, die oftmals ganz wunderbar arrangiert auf Büffets oder auch auf den zahlreichen Märkten angeboten werden. Natürlich hat jede Insel ihre Nationalgerichte: Die Französischen Antillen bereiten edle Meeresfrüchte aufs Wunderbarste zu, deftiger isst Jamaika mit schweren Eintöpfen und Trinidad schließlich kultiviert seine scharfen Currys, eine Herausforderung für den europäischen Gaumen. Das Preisniveau in den Touristenzentren ist deutlich höher als in kleinen Restaurants im Hinterland, wo auch manche Entdeckung wartet.

13 Queen`s Park East
Port of Spain, Trinidad
Tel. +1868 623-7659
www.apsara.co.tt

Gut die Hälfte der Einwohner Trinidads sind indischstämmig. Kein Wunder also, dass man in Port of Spain ausgezeichnet indisch essen kann. Das elegante Apsara serviert feinste Tandoori-Gerichte und vegetarische Curries. Unbedingt probieren sollte man auch die vielen indo-karibischen Fastfood-Alternativen, wie man sie in Trinidad überall in einfachen Strandlokalen und Rum-Shops bekommt: Roti nennt sich eine mit Fleisch, Curry-Gemüse oder Shrimps gefüllte Teigtasche, die sich inzwischen als eine Art "karibischer Döner" auf beinahe allen Inseln durchgesetzt hat. Pelau besteht aus Reis, Bohnen und in pikanter Kokosmilch gegartem Schweinefleisch. Shark and Bake heißt ein Sandwich mit frittiertem Haifischsteak und einer Auswahl scharfer Marinaden. Übrigens: Wenn Trinis eine Soße als "hot" bezeichnen, ist scharf noch eine eher milde Übersetzung dafür ...

Choiseul
St. Lucia
Tel. +1758 4551244
www.balenbouche.com

Herrenhaus aus dem 19. Jh. in einer wildromantischen Parkanlage. Hausherrin Uta Lawaetz und ihre beiden Töchter Verena und Anitanja servieren kreative karibische Küche bei Kerzenschein auf der gemütlichen Holzveranda (nur nach Voranmeldung). Die drei Frauen kennen wie kein anderer die Geschichte der Insel; beim Essen gibt es garantiert reichlich Gelegenheit zum Nacherzählen alter (Spuk-)geschichten aus allen Epochen. Wer dem speziellen Zauber Balenbouches erlegen ist, kann sich auch in einem der vier Bungalows einmieten. Sogar zwei kleine Strände liegen auf dem Areal der ehemaligen Plantage.

Windjammer Landing
Castries, Saint Lucia
Tel. +1 758-4520913
Öffnungszeiten: 18 - 23 Uhr; Frühstück ab 7.30 Uhr

Bei fantastischem Ausblick auf die Labrelotte Bay genießt man hier Meeresfrüchte und klassische Küche mit karibischem Touch. Überdurchschnittliche Auswahl an Weinen.

Speyside
Tobago
Tel. +1868 6604066

Urige Inselküche verspricht das Baumhaus direkt am Meer: Fisch und Meeresfrüchte, einfache Gerichte mit Huhn, Brotfrucht, Okra und Gemüsereis. Jemma serviert mittags und abends jeweils zwei wechselnde Tagesmenüs zum Festpreis, dazu gibt es feinen Fruit Punch. Als Nachtisch empfiehlt sich der hausgemachte Coconut Cake. Der Lunch bei Jemma lässt sich gut kombinieren mit einem Bootsausflug zum vorgelagerten Little Tobago, einem dicht bewaldeten Inselchen, das als Vogelreservat unter Naturschutz steht.

Pointe Batterie
97126 Deshaies, Guadeloupe
Tel. +590 590285717
Fax +590 590285728
E-Mail: les-terrasses-de-la-baiewanadoo.fr

Perfekte Mischung aus französicher Haute Cuisine und kreolischer Bodenständigkeit. Spezialität: Hummer, Langusten und Meeresfrüchte.

Le Coin
Le Carbet, Martinique
Tel. +596 780102

In diesem schönen Strandrestaurant erklingt freitags kreolische Livemusik. Serviert werden französische und kreolische Spezialitäten wie die Einheimischen sie mögen. Natürlich gibt es auch fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Typisch für die franko-karibische Küche sind raffiniert gewürzte Fischgerichte mit Hummer ("langouste"), Krebs ("crabe"), Red Snapper ("vivaneau") oder großen Meeresschnecken ("lambi"). Als Beilagen gibt es häufig Christophine (ein kürbisartiges Gemüse), Brotfrucht, Yamswurzeln und "Patates douces" (Süßkartoffeln). "Poulet au coco", Hühnchen in Kokossoße, ist ein Klassiker unter den Fleischgerichten, feine Desserts sind tropische Früchte, Eiscreme aus Guave oder Stachelannone ("corossol"). Die meisten Restaurants bieten wie in Frankreich mittags einen preiswerten "Plat du jour" und abends ein "Menu touristique" an.

Oistins, Barbados
Öffnungszeiten: Fr-Sa

Hier handelt es sich nicht um ein Restaurant, eher um eine kulinarische Straßenparty: Immer freitags und samstags nach Sonnenuntergang brutzeln in den Garküchen am Fischmarkt Dolphin (Goldmakrele), Fliegender Fisch und pikante Hähnchenkeulen über dem offenen Feuer der traditionellen Coal Pots. Getafelt wird informell an einfachen Holzbänken und -tischen; dazu gibt es zu vorgerückter Stunde ohrenbetäubenden Reggae und Soca aus den turmhohen "Sound Systems" lokaler DJs. Rum-Punch oder eiskaltes Banks-Bier aus der Flasche holt man sich einfach zum Mitnehmen im Rum-Shop nebenan - ein sehr authentisches Ess-Erlebnis.

Trafalgar Falls
Dominica
Tel. +1767 4482287
www.papillote.dm

Das Papillote ist ein kleines Guesthouse am Regenwald, mit heißen Mineralquellen und eigenem Botanischen Garten, liebevoll gepflegt von der Besitzerin Anne Jean Baptiste. Das "Rainforest Restaurant" serviert authentische Inselküche auf einer schönen Terrasse über dem Tal des Roseau River. Spezialitäten: Caribbean beef (Rindfleischeintopf mit Papaya und Ingwer), Creole chicken (kreolisches Huhn mit Chili und Gemüse) und pikante Shrimps mit Knoblauch-Chili-Soße. Wer Mountain chicken (oder auch: Crapaud) ordert, bekommt es allerdings nicht mit Hühnchen, sondern mit Kröte zu tun - das Fleisch der Amphibien gilt auf Dominica als besondere Delikatesse. Zum Nachtisch empfehlen sich Bananen- oder Kokostorte, eine frische Grapefruit oder tropischer Obstsalat.

Socratesstraat 2
Willemstad, Curaçao
Tel. 4619633

Trotz Plastikdeckchen, wackliger Tische und lärmiger TV-Dauerbeschallung ist der Golden Star eine der besten Adressen für die deftige Ethnoküche Curaçaos mit ihren vielfältigen Einflüssen aus Südamerika, Europa und Fernost. Zu den Spezialitäten zählen "Pastechi" (mit Fleisch, Gemüse oder Fisch gefüllte Teigtaschen), "Stoba di kabritu" (pikantes Ziegenfleisch-Stew), "Fungi" (eine Art Maismehl-Pfannkuchen) und die "Rijstafel" nach indonesischem Vorbild, die aus zehn bis 15 einzelnen Fleisch- und Fischgängen besteht.

Luther George Place
St. John’s, Antigua
Tel. +1 2684617651
Fax +1 2684610277
E-Mail: ritagohomehotmail.com
www.thehomerestaurant.com

So muss ein karibisches Restaurant gehobener Kategorie aussehen: Chef Carl Thomas und seine deutsche Ehefrau Rita tischen kreative westindische Küche mit einem Touch internationaler Klasse auf. Unbedingt probieren: Das Filet vom Red Snapper gefüllt mit Krebsfleisch an Hummersauce.

Gambles Terrace
St. John's, Antigua
Tel. +1268 4617651
www.thehomerestaurant.com
Öffnungszeiten: So Ruhetag, Juni/Juli und die letzten zwei Wochen im Okt. geschl.

Elegant, aber alles andere als spießig: Karibische Küche wird hier mit europäischem Touch auf höchstem Niveau kredenzt. Auch italienische Pasta und edle Desserts stehen auf der abwechslungsreichen Speisekarte. Chefkoch Carl Thomas ist Antiguaner, seine Frau Rita stammt aus Deutschland. Im Vordergrund stehen beste und frische Zutaten, die ohne großes Brimborium verarbeitet werden. Carls Spezialitäten: Karibischer Gumbo mit Okraschoten, Hühnchen und Shrimps; Filet vom Red Snapper, gefüllt mit Krebsfleisch in Hummersoße oder zarte Schweinefilets in Tamarindensoße. Auch die Liebhaber edler Tropfen müssen im HOME Restaurant nicht darben. Die Bar wartet mit ca. 60 Rumsorten auf und bietet eine gute Weinauswahl. Das Lokal liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums. Am besten gelangt man mit dem Taxi dorthin. Eine Reservierung im Voraus ist unerlässlich!

Apple Bay
Tortola, British Virgin Islands
Tel. 495-4355
www.sugarmillhotel.com

In der 300-jährigen Zuckermühle mischen sich kalifornisch-karibische Küche und edles Ambiente. Zu den typischen Sugar-Mill-Spezialitäten gehören saftig gegarter Red Snapper im Bananenblatt mit Kokossoße und Mango-Chili-Püree, kreolisches Hühnchen in Ananassoße oder Lammbraten in Mandelkruste, dazu Wildpilz-Soufflee - die Kombinationen klingen gewöhnungsbedürftig, überraschen beim Probieren aber doch durch ihre Stimmigkeit. Nachzulesen sind die Rezepte des Besitzerpaares Jinx und Jefferson Morgan in ihrem Gastro-Bestseller "The Sugar Mill Caribbean Cookbook".

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